anstalt für experimentelle querverbindungen

Kafka lässt grüssen

aus dem GEZ - Ministerium vom 19. Jan. 2022

Zitat Karl:
Es wird ja niemand gegen seinen Willen geimpft.
Selbst die Impflicht führt ja dazu,
dass man sich zum Schluss freiwillig impfen läßt.

Sprecher: Andreas Niederau-Kaiser
Klangbild: Albert Behrend

kafkaesk

Der Begriff kam in den fünfziger Jahren in Mode, auch international. Er bezeichnete ursprünglich alptraumhafte Situationen, in denen der Einzelne völlig willkürlichen, mit Vorliebe bürokratischen, jedoch nur scheinbar rationalen Prozeduren ausgeliefert ist, vor denen es kein Entkommen gibt. Wobei dieses Gefangensein sich häufig darin ausdrückt, dass der Betroffene sich im Kreis bewegt, dieselben Niederlagen immer aufs Neue erleidet.

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Quarantäne

Cast: Andreas Niederau-Kaiser
Klangbild: Albert Behrend

Das Wort „Quarantäne“ gelangte im 17. Jahrhundert wie italienisch quarantena aus französisch quarantaine de jours („vierzig Tage“) ins Deutsche. Das französische Wort quarantaine wurde im 12. Jahrhundert von galloromanisch quarranta abgeleitet, das über das Volkslateinische von lateinisch quadraginta („vierzig“) stammt. Eine um 1400 aufgekommene Reisesperre für seuchenverdächtige Ankömmlinge – Venedig verbot bereits 1374 die Hafeneinfahrt für pestverdächtige Schiffe – bezeichnete man in Italien als quaranta giorni (vierzig Tage). Der spanische Ausdruck „la cuarentena“ bezeichnet auch die Isolation von Müttern und deren Neugeborenen für eine gewisse Zeit. Das Brauchtum einer vierzigtägigen Abgeschiedenheit findet sich auch in Lev 12,1–8 . Im 19. Jahrhundert war ein ebenfalls gängiges Wort für Quarantäne Kontumaz (lat. contumacia, dt. Trotz, Stolz, Eigensinn, Unbeugsamkeit). Im Bereich der Seeschifffahrt bezeichnet Quarantäne die Wartezeit von Schiffen, bevor Lebewesen, Waren und sonstige Güter eingeführt werden dürfen. Während der Kubakrise wurde der Ausdruck Quarantäne stellvertretend für die Seeblockade genutzt.

Wiederholung:
Im 19. Jahrhundert war ein ebenfalls gängiges Wort für Quarantäne Kontumaz (lat. contumacia, dt. Trotz, Stolz, Eigensinn, Unbeugsamkeit).

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Adam und Eva

Bildmaterial:
Albrecht Dürer - Adam and Eve (Prado) - Erstellt: 1507 date
Galería online del Museo del Prado de Madrid: Adán y Eva

Klangbild: Albert Behrend

Das Wort „Adam“ (hebräisch אָדָם ādām), das in der Schöpfungserzählung als Eigenname gebraucht
wird, bedeutet „Mensch“ (im Gegensatz zu anderen Lebewesen, insbesondere den Tieren). Auf das ähnlich
klingende Wort Adamah (hebräisch אֲדָמָה ădāmāh „Erde, Erdboden“) wird durch den Schöpfungsakt
Bezug genommen.

Der Name „Eva“ (hebräisch ָהחַוּ, ḥawwāh oder cḥawwah; [ħaˈva]
oder [χaˈva]) wird mit dem Verb חיה chajah (leben, am Leben
bleiben) in Verbindung gebracht und bedeutet daher „die
Belebte“.[2] Dieser Name wird im Alten Testament nur an zwei
Stellen genannt, nämlich in Gen 3,20 und 4,1 . Zuvor wird sie stets
als „Frau“ Adams bezeichnet. Die hebräischen Wörter für Frau
(hebräisch אִשָּׁה iššāh) und Mann (hebräisch איִש ׁ īš) sind einander
sehr ähnlich, obwohl sie nicht miteinander verwandt sind.[3] Es
handelt sich um ein Wortspiel: So, wie der Mensch (ādām) aus der
Erde (ădāmāh) hervorgeht, so geht die Frau (iššāh) aus dem Mann
(īš) hervor.
In der Septuaginta wird der Name Adam als Eigenname αδαμ
adam wiedergegeben, während der Name Eva mit Ζωἠ Zoë
„Leben“ übersetzt wird. Im Neuen Testament, wo Eva nur an zwei
Stellen erwähnt wird (2 Kor 11,3 und 1 Tim 2,13 ), wird der Name
Eva dagegen griechisch Εὕα Heúa umschrieben. In der Biblia
Vulgata des Mittelalters lautet ihr Name schließlich Hava, Heva
oder dann Eva.

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Russisch Roulette

Bildmaterial: Atirador, Gribkov, Schwarzweldt.
Klangbild: Albert Behrend

Russisch Roulette (auch: russisches Roulette) ist ein potenziell
tödliches Glücksspiel, das mit einem Revolver gespielt wird. Die
Trommel des Revolvers, in der sich nur eine Patrone befindet, wird
so gedreht, dass die Position der Patrone den Beteiligten unbekannt
ist. Der Spieler hält nun den Revolver an seine Schläfe und betätigt
den Abzug. Je nach aktueller Position der Patrone kann dabei ein
Schuss ausgelöst werden, was normalerweise zum Tod des Spielers
führt. Bei mehreren Teilnehmern wird derselbe Revolver entweder
so lange reihum gegeben, bis der Schuss fällt, oder man begrenzt
das Spiel auf eine bestimmte Anzahl von Versuchen, wobei die
Trommel vor jedem Versuch neu gedreht wird.

Herr, wasch ab meine Schuld

Klangbild: Albert Behrend
Stimme: Andreas Niederau-Kaiser

Diese Redewendung soll Aussagen entwerten, die zum Beweis einer angeblichen eigenen Unschuld gemacht werden, vor allem wenn diese mit Sachzwängen oder mangelnder Einflussmöglichkeit begründet werden, da Pilatus zum Zeichen seiner Unschuld nach dem Urteil an Jesus ein Reinigungsritual durchführt, die Hände wäscht (Mt 27,24 EU), obwohl dies seiner Ansicht nach nicht nötig wäre, da das Urteil nicht seine eigene Entscheidung und somit nicht seine Schuld sein könne, was er während des Rituals betont. Siehe auch Dtn 21,6 f. EU sowie Psalm 26,6 EU und 73,13 EU. Die Waschung war keine besondere von Pilatus inszenierte Geste, sondern gehörte zum Ritus der damaligen Gerichtsbarkeit. Ein Gerichtsherr konnte seine Urteile nicht auf kriminalistische Ermittlungen oder Beweise stützen, sondern lediglich auf Zeugenaussagen. So war die Gefahr einer Instrumentalisierung des Richters mittels falscher Anschuldigungen stets präsent. Ein Fehlurteil wäre für sich keine "Sünde" gewesen, zumal dieses Konzept zur damaligen Zeit im römischen Gedankengut noch nicht existierte, konnte aber die Pläne der Götter und Halbgötter (zu denen auch der Kaiser gehörte) stören, die jene mit einer Person noch haben konnten, was eine Bestrafung zur Folge gehabt hätte. Rituelle Waschungen sind in einigen katholischen Kirchen des römischen Ritus noch als „Lavabo“ Rituale ähnlich dem damals beschriebenen erhalten.

Die Bezeichnung Lavabo stammt von dem ersten Wort des lateinischen Gebets, das der Priester bei der Händewaschung in der außerordentlichen Form des römischen Ritus spricht: Lavabo inter innocentes manus meas… („In Unschuld will ich meine Hände waschen“, Ps 26,5–12 EU). In der ordentlichen Form betet der Priester: Lava me, Domine, ab iniquitate mea et a peccato meo munda me („Herr, wasch ab meine Schuld, von meinen Sünden mach mich rein“, Ps 51,4 EU.)

Anfang ohne Ende
Klangbild: Albert Behrend

Jeder größere Zyklus schließt gewöhnlich kleinere Zyklen vom Werden und Vergehen in sich ein, so wie der Schlaf und das Wachsein sich durch meine Neuronen meines Lebens winden.
In meinen Träumen fische ich am zeitlosen Fundament des Weltengrundes nach den Bildern meiner Mythen.
Meiner Mythen, die im letzten Winkel meiner allerletzten Zelle vergraben, mich zu dem werden ließen, was ich bin.
Zuschauer meines kommen und Gehens, gleich einer Modelliermasse, dem Klumpen Lehm neben mir. Unbewegt.

Karma Marga
10-01-2022-45-8

Klangbild: Albert Behrend

Karma Marga ist der Weg des Handelns, der Weg der Rituale, auch der Weg des bewussten Annehmens des Schicksals. Marga bedeutet Weg. Karma bedeutet Handlung, Aufgabe, Schicksal, auch Ritual. Karma Marga kann sich darauf beziehen, heilige Rituale auszuführen. Karma Marga kann aber auch heißen, ein bewusstes Leben zu führen, von allem zu lernen.

das Inserat
Klangbild: Albert Behrend

Das Inserat

Suche neue Heimat für meine dreizehnköpfige Plastik – Familie.
Eine Plastik (von altgriechisch πλάσσειν plássein „kneten, formen“) ist ein dreidimensionales Werk der bildenden Kunst, das durch Antragen von Material wie Ton oder Bronze entsteht. In diesem Fall von Beton.

Sie ist bescheiden anspruchslos. Frisst kein Brot. Braucht kein Dach über dem Kopf. Sie liebt die frische Luft unter freiem Himmel.

Bei Interesse bitte unter info(at)memplex-art.de melden.

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Seeking new home for my family of thirteen sculptures.
A sculpture (from ancient Greek πλάσσειν plássein „to knead, shape“) is a three-dimensional work of fine art created by applying material such as clay or bronze. In this case, of concrete.

It is modestly unpretentious. Eats no bread. Does not need a roof over its head. She loves the fresh air in the open air.

If you are interested, please contact me at info(at)memplex-art.de.

Andreas Niederau-Kaiser

Erscheinung

Klangbild: Albert Behrend

Jede Minute. Jede Stunde. Jeden Tag. Jede Woche. Jeden Monat. Jedes Jahr. Jedes Jahrhundert. Jedes Jahrtausend. Jede Jahrmillion. Ohne Pause.
Ein Umstand, der mit den menschlichen Sinnen wahrgenommen wird.
Eine plötzliche Veränderung; Manifestation.
Auftritt/Wirkung einer Person.
Scheinbares Auftreten von etwas Unwirklichem.
Bin ich der Auserwählte, der sehen darf?

Mayor of the death

Klangbild: Albert Behrend

174 Years ago
Klangbild: Albert Behrend

Friedrich Hecker, 1811-1881

1. In dem Kerker saßen
Zu Frankfurt an dem Main
Schon seit vielen Jahren
6 Studenten ein

|: Die für die Freiheit fochten
   Und für das Bürgerglück
   Und für die Menschenrechte
   Der freien Republik. :|

2. Und der Bürgermeister
 Sprach es täglich aus :

"Sie, Herr Kerkermeister. 
Es reißt mir keiner aus!"

|: Aber doch sind sie verschwunden
.  
Abends aus dem Turm
.   
Um die 12. Stunde
.  
Bei dem großen Sturm :|

3. Und am nächsten Morgen
Hört man den Alarm
Oh es war entsetzlich
Der Soldatenschwarm
|: Sie suchten auf und nieder
   Sie suchten hin und her
   Sie suchten sechs Studenten
   Und fanden sie nicht mehr. :|

4. Doch sie kamen wieder
.
Mit Schwertern in der Hand
.
Auf, ihr deutschen Brüder
.
Jetzt geht´s fürs Vaterland

|: Jetzt geht´s für Menschenrechte
.
Und für das Bürgerglück
.  
Wir sind doch keine Knechte
.   
Der freien Republik! :|

5. Wenn euch die Leute fragen :
"Wo ist Absalom ?"
So dürft ihr wohl sagen:
"Oh, er hänget schon !
|: Er hängt an keinem Galgen,
   Erhängt an keinem Strick,
   Sondern an dem Glauben
   An die Freie Republik . :|

mensch ärgere dich nicht

Wurzeln des Spiels

Das Spiel geht zurück auf ein altes indisches Spiel namens Pachisi, das bis heute bekannt ist. Es ist des Weiteren verbreitet auf Sri Lanka (dortiger Name: pahada kolya), in Malaysia (dhola), in Myanmar (pasit, chwe-pyit-thi oder ansah-pyit-thi), im Iran (pachis) sowie in arabischen Ländern (parchis). Durch die Mauren ist es schließlich via Spanien nach Europa gelangt. An orientalischen Höfen wurde es bisweilen mit Bediensteten als Figuren auf entsprechend großen Spielfeldern gespielt.

Der F r i e d e r i c h , der Friederich,

Das war ein arger Wüterich !

Er fing die Fliegen in dem Haus

Und riß ihnen die Flügel aus.

Er schlug die Stühl' und Vögel tot,

Die Katzen litten große Not.

Und höre nur, wie bös er war:

Er peitschte, ach, sein Gretchen gar !

O waly me ! O waly me !

Just such a boy I ne' er did see.

He caught the flies, poor helpless things,

Made hoppers of them, minus wings.

He killed the birds, where'er he could,

And catless made the neighborhood;

And worst of all that he did do,

He banged the housemaid black and blue.

C' etait un bien méchant garçon

Que Frédéric, un polisson !

Le brigand, de ses mains cruelles

Aux Mouches arrachait les ailes,

Cassait les chaises en morceaux

Tuait les chats et les oiseaux;

Puis, avec son fouet ou sa canne

Battait sa Bonne Marianne.

Matthaeus fünfzehnsechsunddreißig

arm gegen steinreich
Klangbild: Albert Behrend

Warren Buffett (Elite): Es herrscht Klassenkrieg ... und wir gewinnen!
Vollständiger Zitat: 
"Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen"
laut https://de.wikiquote.org/wiki/Warren_Buffett
Terror = Krieg oder wie Sir Peter Ustinov sagte: 
"Der Terrorismus, der im furchtbaren 11. September kulminierte, ist ein Krieg der Armen gegen die Reichen. Der Krieg ist ein Terrorismus der Reichen gegen die Armen."
(https://de.wikiquote.org/wiki/Peter_Ustinov)
Wobei der gute alte Mann sich dabei irrte oder es nicht wagte, die ganze Wahrheit auszusprechen. Denn Terrorismus ist ebenfalls ein Krieg der Reichen gegen die Armen, aber über den Umweg der noch Ärmeren.

not for human

Klangbild: Albert Behrend

Nebenwirkungen

Klangbild: Albert Behrend

Politik bewirkt eine Erhöhung der Atem- und der Pulsfrequenz, eventuell Atemunregelmäßigkeiten (Cheyne-Stokes-Atmung) und gleichzeitig eine Verengung der Blutgefäße und damit eine Erhöhung des Blutdruckes. Dies kann Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzanfall zur Folge haben. Bei erhöhtem Politikkonsum erhöht sich zudem das Risiko eines Hirninfarkts, da durch den erhöhten Blutdruck und die Verengung der Blutgefäße das Platzen einer Arterie im Gehirn wahrscheinlicher wird.

Durch die Störung der Gefühle für Hunger, Durst, Schlaf und Wachen kann es zu starken Mangelerscheinungen in diesem Bereich kommen;

Auch das Furchtempfinden kann gestört werden.

Regelmäßiger Konsum kann die Körperreserven ausbeuten. Massiver Schlafentzug aufgrund von Politikkonsum kann zu paranoiden Halluzinationen, Verfolgungsängsten, zeitlicher und örtlicher Desorientierung, gesteigerter Nervosität und Aggressivität führen.

Beim Konsum von Politik werden Schleimhäute, Lippe, Mundhöhle und Bronchien geschädigt. Bei chronischem Konsum durch die Nase kann es zur Schädigung der Nasenscheidewand kommen und sogar zu deren Durchlöcherung.

Nach dem Ausklingen der Wirkung kommt es häufig zu depressionsartigen Zuständen („Crash“). Bei intensiven Konsumformen kann dies zu einem starken Drang nach einem sofortigen weiteren Konsum führen.

Die eigentliche Gefahr liegt in der Überdosierung. Beim Schnupfen von Politik beträgt die lebensbedrohliche Dosis 1,2 bis 1,4 Gramm, beim Spritzen von Politik zwischen 0,75 und 0,8 Gramm. Beim Konsum von rechter Freebase oder linker Crackpolitik ist die lebensbedrohliche Dosis variabel und unberechenbar. Die Gefahr der Überdosierung ist wegen der schnellen Aufnahme des hochkonzentrierten und in der Regel reinen Stoffes bei überhöhten Diäten besonders hoch.

Von einer Vergiftung kann dann gesprochen werden, wenn der Politikkonsument keine positive Wirkung mehr spürt, erste sichtbare Hinweise sind erweiterte Pupillen, leichte Krämpfe, Koordinierungsstörungen, massiv erhöhte Körpertemperatur und Händezittern. Weitere Hinweise sind erhöhte Ängstlichkeit, Angetriebensein, Paranoia, Aggressivität, Halluzinationen, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen.

Fundstück

Klangbild: Albert Behrend

Text von Krystal Tini Group, Telegram

„Bei diesem großen Erwachen, das wir gerade durchmachen, geht es darum, dass wir herausfinden, wer wir wirklich sind, wer wir außerhalb der Politik sind, wer wir außerhalb der Religion sind, wer wir außerhalb unserer Hautfarbe sind. Darum geht es beim Großen Erwachen. Wer sind wir in unserem Leben? Was ist unsere Aufgabe hier? Warum spalten wir hier? Wir sind so programmiert, dass wir diese Dinge nicht einmal als spalterisch empfinden, dass wir unsere eigene Scheiße nicht sehen. Wir sind Teil eines Systems, das uns nicht voranbringt. Wenn man auf alte Zivilisationen zurückblickt, waren diese viel fortschrittlicher als das, was wir heute sind, weil wir so programmiert sind und deshalb das alte Paradigma fallen muss. Wir sind nicht dazu bestimmt, hierher zu kommen, um uns in eine Million verschiedene Teile zu spalten. Wenn wir erst einmal genau wissen, wer wir sind und was unser Sinn im Leben ist, kann uns niemand mehr runter ziehen und das ist das mächtigste, was es gibt.“

Der Spaziergang

Klangbild: Albert Behrend

Ein Spaziergang (im 15. Jahrhundert entlehnt von italienisch spaziare „sich räumlich ausbreiten, sich ergehen“) ist das Gehen (Ambulieren, Flanieren, Promenieren, Lustwandeln) zum Zeitvertreib und zur Erbauung.

Man kann beispielsweise im Wald, in Parks oder den Deich entlang, aber auch in Geschäftsvierteln der Stadt als Flaneur oder zum Schaufensterbummel spazieren. Spaziergänge können der Entspannung, der Erholung oder der beobachtenden und gedankenvollen Muße dienen. Menschen gehen auch wegen der Sonne, der frischen Luft, Bewegung und zum "Tapetenwechsel" spazieren. Ein Spazierstock erleichtert und beschwingt das Gehen.

Der Ursprung des Spaziergangs ist das aristokratische "Lustwandel" in Gärten und Barockparks, später kam eine soziale Komponente hinzu (Kontakte knüpfen, ungestört Gespräche führen). Die Entwicklung von Parks oder Promenaden hängt unmittelbar mit dem Spaziergang zusammen. Unter Bürgerlichen ist er im 18. Jahrhundert in Mode gekommen. Als Brauch war er zu bestimmten Zeiten in Deutschland sehr verbreitet – so der Osterspaziergang (vgl. dazu Goethes Faust I) oder Pfingstspaziergang.

15 Oktober 1940
Charles Chaplin's Rede aus dem Jahr 1940 aus dem Film "Der grosse Diktator" gilt als eine der ergreifendsten Reden der Filmgeschichte.

Nach einundachtzig Jahren zeigt sich der gleiche multikriminelle globale Funktionsraum.
Es sind die gleichen elitären Familiensippen,
die sich verkleidet, immer wieder hinter den schwächsten einer Gesellschaft verstecken,
obwohl sie der todbringende Virus in der Menschheitsgeschichte sind.
Ihr Bewusstsein stammt aus der Steinzeit,
Ihre Berufsbezeichnung: Massenmörder.

Diktat
1. Klasse / Deutsch
Klassenarbeit - Diktat
Ein Auto fährt tut tut,
ein Auto fährt tut tut 
Ein Auto fährt, ein Auto fährt
ein Auto fährt tut tut.
Erst langsam wie ne Schnecke,
dann braust es um die Ecke.
Ein Auto fährt, ein Auto fährt
ein Auto fährt tut tut.

Verschreibungspflichtig

Der Verschreibungspflicht unterliegende Mittel dürfen nur gegen Vorlage einer ärztlichen, zahnärztlichen oder tierärztlichen Verschreibung (Rezept) abgegeben werden. Dadurch sollen Patienten vor unmäßigen Nebenwirkungen durch die Arzneimittelanwendung geschützt werden. Insbesondere bei neuen Arzneimitteln sind die Nebenwirkungen in der Regel noch nicht vollständig bekannt; seltene Nebenwirkungen eines Medikaments können nur durch breite Verwendung erkannt werden. Auch soll der Missbrauch von Arzneimitteln verhindert werden.

Klangbild
Albert Behrend

Asphaltbibliotheque

Fundort 2
Lost & Found & Storytelling I

Videoinstallation mit vertrickfilmten Stories,
zu denen Henriette Clara Herborn, Andreas Niederau-Kaiser und Kathrin Schedler von Fundzetteln der "Asphaltbibliotheque Monheim" inspiriert wurden.

Kathrin Schwedler - Der rasende rote Punkt
Geschrieben und gesprochen von Kathrin Schedler
Gezeichnet und animiert von Nikola Dicke

Andreas Niederau-Kaiser - Einkaufszettel
Geschrieben und gesprochen von Andreas Niederau-Kaiser
Gezeichnet und animiert von Nikola Dicke

Henriette Clara Herborn - Figur Ratgeber
Geschrieben und gesprochen von Henriette Clara Herborn
Gezeichnet und animiert von Nikola Dicke

Schmetterlingseffekt

Steter Tropfen höhlt den Stein, auch wenn er noch so klein ist.
„Der Tropfen höhlt den Stein nicht durch Kraft, sondern durch stetes Fallen.“ (Lateinisch: Gutta cavat lapidem non vi sed saepe cadendo.)

Klangbild
Albert Behrend

KIËN

Das Gesetz des Himmels macht das Volle leer und füllt das Bescheidene; wenn die Sonne am höchsten steht, muß sie nach himmlischem Gesetz dem Untergang zu, und wenn sie am tiefsten unter der Erde ist, wandert sie einem neuen Aufstieg entgegen.
Wenn der Mond voll ist, nimmt er nach demselben Gesetz ab, und wenn er leer ist, nimmt er wieder zu.
Dieses himmlische Gesetz wirkt sich ebenfalls in den Schicksalen der Menschen aus.
Das Gesetz der Erde ist, das Volle zu verändern und dem Bescheidenen zuzufließen: Die hohen Berge werden von den Wassern abgetragen und die Täler aufgefüllt. Das Gesetz der Schicksalsmächte ist, dem Vollen zu schaden und dem bescheidenen Glück zu spenden. Und auch die Menschen hassen das Volle und lieben das Bescheidene.
Die Schicksale folgen festen Gesetzen, die sich mit Notwendigkeiten auswirken. Aber der Mensch hat es in der Hand, sein Schicksal zu gestalten, je nachdem er sich durch sein Benehmen dem Einfluss der segnenden oder zerstörenden Kraft aussetzt. Wenn der Mensch hoch steht und sich bescheiden zeigt, so leuchtet er im Licht der Weisheit. Wenn er niedrig ist, und sich bescheiden zeigt, so wird er nicht übergangen werden. So gelingt es dem Edlen, sein Werk zu Ende zu führen, ohne sich des Fertigen zu rühmen.

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Albert Behrend

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Category Arts & Literature

Wir halten Ausschau nach Menschen, die nach Wahrhaftigkeit suchen. Die im Leben Haltung zeigen. Die danach streben, aus sich heraus Licht ins Dunkel zu bringen. Jeden Tag, jede Stunde. Jede Sekunde.
Denn Dunkelheit ist ein Mangel an Information. Helfen Sie mit. Malen wir uns ein linkes Auge und nennen es Horus.
Sammeln wir Informationen jenseits der Algorithmen. Jenseits von Mama, Mama, ich bin der Beste. Nach dem Motto Kain gegen Abel.
Alles Wissen ist in uns. Unsere Aufgabe ist es, sich an das zu erinnern, was wir schon wissen. Hinaufzusteigen in die Höhen unserer eigenen Bibliothek, um die Verbindungen und den Zweck von allem zu erleben. Um eines Tages das gewaltige Gefühl von eintausend Seiten Komposition, in einem Augenblick zu erfahren.

P.S.: Den dunklen Hemden wünschen wir eine erlösende Heimreise.

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We are on the lookout for people who are looking for truthfulness. Who show attitude in life. Who strive to bring light into darkness out of themselves. Every day, every hour. Every second.
Because darkness is a lack of information. Help us. Let us paint a left eye and call it Horus.
Let’s collect information beyond the algorithms. Beyond mom, mom, I am the best. According to the motto Cain against Abel. All knowledge is within us. Our task is to remember what we already know. Climbing to the heights of our own library to experience the connections and purpose of everything. To experience one day the tremendous feeling of a thousand pages of composition, in one moment.

P.S.: We wish the dark shirts a redeeming journey home.

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