JurijNisan85

Wo der Neiße silbernes Band sich schlingt um der Berge grünen Kranz
Wo aus blauer Ferne der Jeschken winkt in der Abendsonne Glanz;
Wo der Bergwald rauscht an der Lausche Hang, wo der Hochwald grüßend ragt,
wo der Abendwind wie verschollner Sang um verfallnes Gemäuer klagt.
Wo daheim ein treffliche Menschenschlag, rau von Art, doch treu wie Gold,
der die Heimat liebt bis zum letzten Tag alter Sitte Ehrfurcht zollt;
Wo aus hundert Schloten zum Himmel auf harter Arbeit Atem haucht,
wo der Landmann froh nach des Tages Lauf vor seiner Tür ein Pfeifchen schmaucht.
Zieht's das Herz auch oft in die Fremde hin, einem andern Strande zu,
hat doch erst der wandermüde Sinn in der Heimat wieder Ruh'!
Ihrer Berge Grün, ihrer Täler Lust, ihrer Felder Ährengold, ach,
der hat kein Herz wohl in seiner Brust,
der die Heimat nicht lieben wollt'!

Oberlausitz, geliebtes Heimatland, Glück und Reichtum bist du mir! Wär's auch noch so schön, so schön im fremden Land, stets gehört mein Herz nur dir! Oberlausitz, geliebtes Heimatland, Glück und Reichtum bist du mir! Wär's auch noch so schön, so schön im fremden Land, stets gehört mein Herz nur dir!

Geschrieben wurde das Lied von Kurt Piehler (1893-1958) im Jahre 1929. Piehler verfasste als Heimatdichter und Komponist viele Mundartlieder und -gedichte.

Sudetenland, mein Heimatland Mein Lied klingt weithinaus
Sudetenland, mein Heimatland Wie schön war’s doch zuhaus’.

Was die Wälder wie ein Herz umsäumen,
Das kann doch nur ein Land der Liebe sein.
Nicht nur die Dichter fangen an zu träumen,
Ich war so gerne dort daheim.

Sudetenland, mein Heimatland
Wo die Wiege meiner Ahnen stand.
Ich denk’ so oft an diese Zeit Heimatland, du liegst so weit.

In den Tälern, da sangen die Lerchen,
Auf den sanften Hügeln spielte sich der Wind.
Viele Menschen war’n arm, doch zufrieden.
Und ich war ein glückliches Kind.

Sudetenland, mein Heimatland
Mein Lied klingt weithinaus Sudetenland,
mein Heimatland Wie schön war’s doch zuhaus’.

Was die Wälder wie ein Herz umsäumen.
Das kann doch nur ein Land der Liebe sein.
Nicht nur die Dichter fangen an zu träumen.

Ich war so gerne dort daheim.
Sudetenland, mein Heimatland
Wo die Wiege meiner Ahnen stand.
O Heimatland, Sudetenland,
Gott beschütze dich, mein Heimatland,
Gott beschütze dich, mein Heimatland.

Die Provinz Sudetenland wurde am 29. Oktober 1918 von deutschsprachigen Abgeordneten des österreichischen Reichsrates aus der Region als eigenständiges Land in der zerfallenden Österreichisch-Ungarischen Monarchie begründet. Landeshauptmann war der Reichtsratsabgeordnete Robert Freißler. Mit der Gründung der Provinz wollten die Deutschmährer und Schlesier Altösterreichs die von ihnen überwiegend abgelehnte Einverleibung in die am 28. Oktober 1918 in Prag ausgerufene Tschechoslowakische Republik verhindern, die sich auf die Einheit der Länder der Böhmischen Krone berief. Die deutschsprachigen Reichsratsabgeordneten aus der Provinz Sudetenland wirkten auch an der Provisorischen Nationalversammlung in Wien mit, die am 30. Oktober 1918 für alle deutschen Siedlungsgebiete Altösterreichs den Staat Deutschösterreich gründete. Dieser sollte gemäß Beschluss vom 12. November 1918 als Ganzes dem Deutschen Reich beitreten. Beide Vorhaben scheiterten.

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