anstalt für experimentelle querverbindungen

Zahlwörter; ich – die eins; Du – die zwei; es – die drei – das Viel - das Fremde.

Eine geschichtliche Entwicklung der Zahlen. Was war zuerst? Die Henne oder das Ei?

Was hat das mit dem Thema Ausländer gemein?

Die Zahl als Ursprung der Sprache. Die drei – das Viel – das Fremde.

Den Menschen in ihrer eigenen Umgebung ist ein Dritter – eine nicht gewohnte – fremde Person oder Gruppe – das ist zu viel.

Die Betonung liegt auf Umgebung. Der Ort, an dem festgestellt wird, das da etwas Fremdes ist. So wie ich es in Indien beim Teej-Festival erlebt habe.

Das Teej-Festival ist ein wichtiges Fest für verheiratete Frauen. Es wird zelebriert zu Ehren der Göttin Parvati, Sinnbild der lebensspendend und lebenserhaltenden Mutter. Teej ist ein wahres Frauenfestival. In schillernden Gewändern und ausgelassener Stimmung beleben alte und junge Frauen die Straßen. Hierbei wird die Wiedervereinigung der Göttin mit ihrem Gatten Shiva gefeiert, nachdem sie ganze 100 Jahre von ihm getrennt war. Es ist somit Sinnbild für eine glückliche Ehe. Hier werden volkstümliche Lieder zu Ehren der Götter gesungen und die Menschen tanzen durch die Straßen während sie von pompösen Umzügen begleitet werden. Hierzu tragen alle die schönsten Kleider und Gewänder und sind in grüne Tücher gehüllt, die zudem die Ankunft des Monsuns symbolisieren. Es findet im Monat Shravan (August) statt.

Was geschah, als meine Tante und ihr indischer Mann und ihre indische Freundin und ich uns den Weg durch dieses feiernde Frauenvolk bahnten, um zu unserem Restaurant zu gelangen? Es gab für mich eine vollkommen unerwartete Hand taschen schlacht. Ein kleiner Hinweis. Eine weiße Frau, alternativ weißer Mann ist in der indischen Gesellschaft weniger wert, als die niedrigste Kaste. Mit anderen Worten ist man nichts wert. Ein Pulk von bunt gekleideten Frauen schlug mit ihren Handtaschen auf meine Tante ein. Meiner Tante blieb nichts anderes übrig, als sich zu wehren. Und das während der Festlichkeiten zu Ehren der Göttin Parvati.
Was fand hier statt. Angst oder Hass? Angst gegen das Fremde? Oder ein Vorurteil gegen weißhäutige Menschen, die die Inder an die Engländer als Besatzer erinnert. Zusammengefasst scheint es ein Fremdkörper in einem Organismus zu sein. Sonder barer weise schlugen sie nicht auf mich ein. Es möge jeder für sich selbst interpretieren.
Alternativ zu allen möglichen Erfahrungen ein Bild vom Strand in Madras. Die Frage eines zehn jährigen Jungen an mich, „woher kommst du“. Meine Antwort: Aus Deutschland. Was folgte? Der Junge hob den rechten Arm und sagte, HitlerLand. Wie kommt ein zehnjähriger Junge dazu, ein Ereignis, was einunddreißig Jahre zurück liegt, so bewusst und spontan bei der Hand zu haben. Ein gleiches Geschehen in Chittagong. Mit dem kleinen Unterschied, das nach meiner Auskunft Deutschland eine Art Erpressungsversuch gestartet wurde. Gib mir zwanzig Dollar, dann sag ich es nicht. Er deutete auf die Ansammlung von Menschen. Mir blieb nur die Flucht übrig.
In Port Said benahm ich mich als Ausländer daneben, indem ich eine Straßengabelung fotografierte. Urplötzlich flogen Pflastersteine in meine Richtung, obwohl ich niemanden im Visier hatte. Wieder Flucht.
Eine alternative Geschichte fand in Alexandria statt. Am Strand lernten wir zwei junge Damen kennen. Mein Freund und ich schlenderten mit den Mädchen auf dem Gehsteig eine Straße entlang. .............................

Die Freiheit ist des anderen Unfreiheit, sprudelt es aus mir heraus. Ein Fettauge gegen ein anderes auf der Oberfläche meiner Suppe, schreit es mir entgegen.
Heißt eine begrenzte Fläche Verdrängungswettbewerb? Wer das meiste Licht bekommt, schallt es aus dem Wald......
Gestern hörte ich in einer Diskussion das Wort Freiheit. Wieder einmal. Sträuben sich etwa meine Nackenhaare?

Was sagte Kant dazu?
Die Freiheit eines jeden beginnt dort, wo die Freiheit eines anderen aufhört.
Immanuel Kant (1724 - 1804) war ein deutscher Philosoph der Aufklärung und eine der zentralen Figuren, die die Philosophie der Neuzeit begründeten.

Fettauge, Fettauge, ruft es aus mir heraus.

Wo liegt der Ursprung des Wortes Freiheit, frage ich mich.

Und was höre ich? Tacitus. Besser eine Freiheit mit Gehorsam, als die Ruhe in der Sklaverei. Hier fühle ich mich wieder schachmatt gesetzt.

Freiheit, Freiheit........

Einem anderen gehöre nicht, wer sein eigener Herr sein kann. (Lat.: Alterius non sit, qui suus esse potest) schreit mir Paracelsus entgegen.

Was heiß das übersetzt? Wieder Fettauge und Kampf.

Und dann kommt Heine daher und plaudert im Vorbeigehen ...........
Die Freiheit der Meinung setzt voraus, dass man eine hat.

Und schon wieder ein Schlag in den nicht vorhandenen Kontor.

Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangen nehmen, ruft Jean-Jacques Rousseau.
Höre ich hier die Posaunen der Gegenwart?

Und gleich hinterher ein passendes Bild. Der typische Demokrat ist immer bereit, die theoretischen Segnungen der Freiheit gegen etwas einzutauschen, was er gebrauchen kann, sagt H. L. Mencken.
Siehe unsere Parlamente in dieser Welt. Verfaulte und korrupte Deformationen, soweit das Auge reicht. Ist es der Grund für all die Niedergänge sämtlicher vergangener Hochkulturen?
Und dann kommt Che Guevara mit seinem Spruch. Es gibt nur eine Sache, die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir wegnimmt. Wieder das Spiel der Fettaugen.

Jetzt bemühe ich die Lexika.

Die Freiheit (von mhd. vriheit – Vorrecht; verwandt der idg. Wurzel fri – lieben, schonen, schützen) dient als Grundbegriff im alltäglichen praktischen Leben, in der praktischen Philosophie, der Ethik, der Politik, im Recht sowie in einer Reihe Sozial- und Geisteswissenschaften.

Wer ist auf die glorreiche Idee gekommen und macht aus Vorrecht und lieben, schonen, schützen Freiheit.

Soweit ich mich erinnere, war in den Ursippen der Vater der Beschützer, Richter und Henker in einem. Er vertrat die Sippe nach außen und nach innen. Er stand dafür ein, wenn ein Sippenmitglied gegenüber fremden Sippen sich daneben benahm.
Nach dem Motto. Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst............

In diesem Zusammenhang verspüre ich keine Freiheit.

Ursprünglich war die „Freiheit“ neben Civitas (Bürgerrecht) und Familia (Familienstand) Voraussetzung für die persönliche Rechtsfähigkeit des römischen Bürgers. Verlor der Bürger die „Freiheit“, etwa durch Kriegsgefangenschaft oder durch Todesurteil, erlitt er damit eine Capitis deminutio maxima (größte Personenstandsänderung). Er wurde zum Sklaven erniedrigt und fortan als Sache betrachtet. Libertas wurde in dieser Zeit auf Münzen als schöne, reichgeschmückte Frau dargestellt.

Was sagt mir das, wenn die Freiheit in Anführungszeichen gesetzt ist?

Wäre ich Robinson Crusoe und würde allein auf einer Insel leben. Und doch nicht allein. Kannibalen zu Besuch. Und schon wieder Kampf anstatt Freiheit.

Selbst im Bauch der Mutter hing ich an der Nabelschnur. Und was ist, wenn ich tot bin. Bin ich dann frei?

Die vorangegangenen Gedanken zeugen nur von Abhängigkeit. Angebunden an. Der Mensch ein Herdentier?

Und selbst wenn ein Baby bei Wölfen aufwächst. Hier gibt es den Vater. Den Rudelanführer.

An diesem Punkt fällt mir Kaiser Wilhelm mit seinen Experimenten an Säuglingen ein. Sind sie ohne „Streicheleinheiten“ sprich ohne Zuneigung lebensfähig. Die Antwort heißt nein. Alle sind technisch versorgt worden und alle sind gestorben. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, das ein Hybrid Mensch selbst mit Hilfe einer Maschine nie funktionieren wird. Die Maschine ist nicht Mensch und Mensch ist nicht Maschine, zumindest wenn es um Entscheidungen handelt.

Ich spiele mit einem Computer Schach. Mit Sicherheit schlägt mich der Computer. Sobald ich meine Figuren außerhalb des Spielfeldes stelle, ist der Computer schachmatt.
Was passiert mit Menschen in Einzelhaft? Wenn sie mit sich isoliert sind. Mit nichts außer mit sich selbst konfrontiert? Was passiert dann?
Dazu gibt es ausführlich Literatur.
Wenn ich zu mir ehrlich bin, brauche ich die Anerkennung meiner direkten Umgebung. Und wenn ich sie nicht bekomme, sorge ich dafür, dass ich sie bekomme. Ich bin bis zu einem gewissen Grade immer ein Herdentier.
Seit ich dem lebe, hänge ich an unsichtbaren Fäden sozialer

Hinweis: Der abgebildete Textauszug des Interviews ist umgangssprachlich ohne Korrektur übernommen worden.

A: kann sich ein Bakterium, könnte sich das, es muss ja inhärent sein, .... Das kann ja gar nicht....... Die Erde muss ja schon irgendwie in ihren Wurzeln ganz tief unten drin oder .... Ich weiß ja nicht, wo die Erde herkommt, ist die von der Sonne heruntergeflogen oder abgesplittert, da müssen wir ja fragen, gibt es auf der Sonne Bakterien.

Prof. Streit: nee, das ist zu heiß. Es wird sicherlich im Weltall Bakterien geben. Aber die Frage ist, stammen die Bakterien von der Erde, zwischendurch mit Vulkanausbrüchen nach draußen geschleudert, oder Satellitenmaterial, was da mit rausgeschossen wurde, oder gibt es das Leben noch woanders. Die Frage wird man abschließend nicht beantworten können. Aber wenn es Leben woanders gibt, dann wären Bakterien sicherlich die ersten und auch eine gute Form, sie zu transportieren. Weil so Sporen von Mikroorganismen sind extrem resistent gegen alles. Hitze, Kälte,

A: was passiert denn dann eigentlich, wenn die auf den Mars fliegen.

Prof. Streit: im Moment ist der Mars so kalt, glaube ich, die haben Tag Nachts 70 grad, tagsüber auch extrem heiß, da wird gar nichts passieren. Aber wenn sie auf ein Planet kommen, oder auch das Leben in den Grenzen, wie wir sie schon mal genannt hatten, temperaturmäßig möglich ist, konnte sich da durchaus etwas entwickeln.

A: wir könnten eigentlich die Transporter von den Viren, Bakterien sein, die sie irgendwo hinschleppen.

Prof. Streit: gut möglich. Es ist nicht ausgeschlossen. Die Nasa macht ein riesen Aufstand immer, wenn die irgendwelche Satelliten oder Spaceshuttle losschicken und die außen zu sterilisieren oder im Zusammenbau darauf zu achten, das keine Keime mit nach draußen geschleppt werden. Die machen den Job da sicherlich gut, aber ich möchte denen auch nicht zu nahe treten, die können auch nicht garantieren, das da keine Keime am Ende des Tages nach draußen gehen.

A: ich bin jetzt in der Raumstation. Ich ziehe mir den .... Dann habe ich die Hände schon am Raumanzug,

Prof. Streit: Es gibt halt keine sterilen Menschen.

A: und dann gehe ich raus und montiere mit meinen Klamotten, die ich mir gerade angezogen habe, dann ist es doch schon so weit.

Prof. Streit: die werden das alles sterilisieren und darauf achten. Das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Organismen haben sie überall.

A: ja das heißt doch mit anderen Worten, d.h. wenn irgendwo .... Ich bin nach wie vor bei der Materie und Antimaterie. Und was wir hier in Anführungszeichen mit positiven Zeichen sehen und erleben oder Glauben wahrnehmen zu können, gibt es wahrscheinlich negativen....

Prof. Streit: gut möglich.

A: vollkommen alles verdreht.

Prof. Streit: es ist möglich, aber ich bin auch kein Experte dafür.

A: die Bakterien sind eigentlich wesentlich mächtiger als die Menschheit selbst.

Prof. Streit: ja

A: im Gesamteinfluss......

Prof. Streit: kann man so sagen.

A: dann bedanke ich mich, Herr Prof. Streit.

Prof. Streit: gern.

Dances with us

der erste Akt
der erste Akt im Leben
im Leben
ist ein Haufen
ist ein Haufen Scheisse, Scheisse

was für ein Bild
was für ein Bild
ein Bild von mir
ein Bild von mir

und wenn ich damit
und wenn ich damit nicht spielen darf
nicht spielen darf
bin ich als
bin ich als
kreativer Akt
ein Haufen, ein Haufen
Scheisse, Scheisse

und wenn ich denn
und wenn ich denn dann Scheisse bin
dann Scheisse bin
und alles andere auch
dann baue ich nur noch Scheisse
dann baue ich nur noch Scheisse
weil ich nicht wert bin
weil ich nicht wert bin
eben nur ein Haufen, ein Haufen
Scheisse, Scheisse

weil ich als Kind
weil ich als Kind nicht spielen durfte
nicht spielen durfte
mit meiner eigenen
mit meiner eigenen Scheisse, Scheisse

so tue ich denn
so tue ich denn
als spiele ich
als spiele ich
und baue nur noch Scheisse
und baue nur noch Scheisse

und jetzt erst recht
und jetzt erst recht
da finden mich
da finden mich
alle, alle nur noch Scheisse
nur noch Scheisse

und deshalb baue ich
und deshalb baue ich noch mehr
noch mehr Scheisse, Scheisse

weil ich mit meinem ersten Akt
ersten Akt nicht spielen durfte
nicht spielen durfte

weil meine Mutter
weil meine Mutter
ebenfalls nicht spielen durfte
nicht spielen durfte
eben mit dem
eben mit dem
Haufen, Haufen, Scheisse, Scheisse

der erste Akt
der erste Akt im Leben
im Leben

Was für eine Frage nach was? Was sehe ich? Was höre ich? Was schmecke ich? Was fühle ich?
Fragen über Fragen. Gespenster in der Nacht. In meinen Träumen. Sie blähen sich wie eine dicke Wolke über mich auf. Decken mich zu. Nehmen mich in Beschlag. Umhüllen mich. Ich bin inmitten eines Karussells meiner vorbeifliegenden Bilder. Aussteigen unmöglich. Der Lebenszug hat keine Haltestelle.

Ich frage mich immer, wer an wessen Fäden zappelt. Glaubt der Papst, das englische Königshaus, die Tech-Milliardäre oder sonstiger Geldadel, sie besäßen die Macht über die Menschheit. Sie behaupten tolldreist, zu wissen, was für die Menschheitsfamilie gut ist. Ich frage mich, was sie durch die Brille ihrer Hybris wirklich sehen können?

Asche zu Asche und Staub zu Staub
Selbst wenn ich lebe, verteile ich...
Schuppen der Haut, Stofffetzen, Fusseln
Abrieb der Sohlen.
Alles kontaminiert mit meinem Stoff
Zeichne ich Spuren
In das Pflaster meiner Stadt
Fortwährend immer – solange ich lebe
selbst darüber hinaus.
Wer wünscht sich hier meinen Tod?
Euthanasie-globalisierungs-pack ?
Weiblicher Faschistendreck ?
Fingernägel kauend.
Die Tochter eines Führers
Gebastelt aus dem Lehm einer Hybris
Zusammengemixt aus Genen.
Blond und blauäugig
Aus Asche und Staub.
Was für ein Schauspiel
Täter und Opfer zugleich
Aus dem Schornstein steigt weißer Rauch.
Der Papst, der Papst............... ihr Vater
Asche zu Asche, Staub zu Staub

Die von mir verfassten angedeuteten Argumente und Schilderungen bieten nur einen Anhaltspunkt und stellen in keinerlei Hinsicht eine allgemein gültige Wahrheit dar. Es ist ein subjektiv gezeichnetes Bild, dass jeder für sich interpretieren möge, wie es zu ihm passt.
Die Anstalt für experimentelle Querverbindungen ist ein göttlicher Ort direkt am Atlantik. Eine geistige Oase für eine neue Dimension. Ein Paradies für Wissensdurst – Finsteré – am Ende der Welt. Hier ein kleiner Gedankenansatz zum Arbeitsgebiet. Eine Fragestellung in der Anstalt heißt zum Beispiel was dem Wort A. Kunst und B. seinem Inhalt angedeutet wird.
Ich behaupte, dass der Begriff Kunst einer völlig subjektiven Betrachtungsweise unterliegt, was eine geschichtlich, aufgezeigte Zuordnungen einschließt.
Von der Höhlenmalerei, einer Art Markierung zu gegebenen Festlichkeiten und sowie einer Beschwörung und Anbetung
der Götter. Oder ein Ort der Markierung für die Sippe; das zuhause). Des sich „Wiederfinden“ innerhalb einer Gruppe. Einschließlich einer Abgrenzungspolitik gegenüber dem Außen. Eine Überlebensstrategie in lebensfeindlicher Umgebung.
Später wurde aus der Götteranbetung (Vielfalt) eine Gottheit. Eben die kirchlichen Bilder motivierter Malerei und Bildhauerei. Diese wurde von der Kirche als Mittel benutzt, um sich selbst zu erhöhen. Um einen Abstand zwischen sich und der Masse Menschen herzustellen.
Später kam der Gedanke auf, nur Kunst um der Kunst Willen zu erschaffen. Der Prozess als Ereignis. Nach dem buddistischen Gedanken: Der Weg ist das Ziel. Eine mögliche Querverbindung?
In der Antike gab es die sieben Künste. Grammatik, Dialektik und Rhetorik sowie Geometrie, Arithmetik, Astronomie, und Musik, die einem „freien Mann“ zur Verfügung stand.
In der Gegenwart liegt eine andere Aufgliederung vor; die bildende Kunst wie Malerei, Bildhauerei, Architektur. Des weiteren die darstellende Kunst wie Theater, Tanz und Filmkunst. Die Musik und die Dichtung. Von der Epik, dem Drama und der Lyrik. Und die neuen Medien Hörfunk, Fernsehen sowie Internet nicht zu vergessen.
Mich als in dieser Gegenwart lebenden Menschen erscheinen da schon die zwanziger Jahre etwas schärfer gestellt. Der kreative – alternativ kollektive Ausbruch der Kunst zu neuen Höhen vor deren eigner Eliminierung. Die Frage sei erlaubt, was von was abhängig ist.
Und die Arbeiten der 60er Jahre? Eine Reaktion auf eine bewusste, unbewusste Handlung der Eltern. Zum Beispiel Beuys, der den Menschen zum Gesamtkunstwerk erhoben hat. Und der Satz, dass eben jeder Mensch ein Künstler ist. Warum begab er sich auf ein politisches Parkett und gründet die Grünen mit? Gehört Politik zur Kunst? Sind Massenmörder und Kriegsverbrecher Künstler?
Was die direkte Gegenwart betrifft, so scheint es bei mir eine Unschärfe zu geben, die die Betrachtung fast unmöglich macht. Liegt es in der Sache selbst? Wenn man Teil eines Brötchens ist, sieht man in den meisten Fällen nicht das ganze Brötchen. Gibt es zu denken, wenn der Turner-Preis keinem Künstler zugeschlagen wird?
Was die eigene subjektive Wahrnehmung angeht und diese in der eigenen Subjektivität zu äußern, ist die einzige Chance, sich der Frage an die Kunst zu nähern. Wie betrachte ich als Ego die Kunst. Eben subjektiv.
Ich zeichne ein Bild. Ein Stück Musik. Ein Drama. In ihnen wohnt immer der gleiche versteckte Geist, wenn diese oder jene Gattung den Kern des „Dahinters" trifft. Ein goldener Schnitt im Ohr. Eine Spannungsfläche in der Musik, die unbewusst einen Krümmungsgrad von mir aus der einsteinschen Relativitätstheorie aufweist. Unterliegt jeder Gegenstand auf dieser Welt nahe dem unaussprechlichen Zustand. Das Gleiche gilt für den Menschen. In sich und durch sich selbst. Eben ein Brötchenkrümmel.
Der einzige Unterschied ist nur, dass ES sich über verschiedene Sinnesorgane mitteilt.
Ich denke an ein Ölgemälde namens Mona Lisa. Viele Rätsel um ein Bild. Nach meiner subjektiven Aussage ist Da Vinci ein Wurf geglückt, den nur er als Person fähig war zu erschaffen. Und warum ist da so? Warum reagieren die Menschen auf dieses Bild ähnlich. Weil es die Subjektivität einerseits aufhebt und andererseits doch subjektiv ist. Sprich es zeigt alles, was einen Menschen betrifft. Von der Männlichkeit bis zur Weiblichkeit. Vom Lachen bis zum Weinen. Von einer Ernsthaftigkeit bis zum Schelm. Vom Knaben zum Mann. Vom Mädchen zur Frau. Das Bild liegt genau in der Mitte aller Menschlichkeit. Und doch ist es nicht menschlich, weil es eben alles und Nichts in sich vereint. Und es spricht somit jeden an. Eben eine gewisse Vollkommenheit, die jeder Mensch in sich trägt. Wieder die
eines Brötchenkrümmels. Hierbei ist aber die Proportion zu beachten.
Kandinsky hat versucht, in der Malerei eine allgemeine Sprachregelung zu finden, ähnlich dem Notensystem in der Musik. Das Notensystem hilft allein aber nicht weiter. Es braucht die Seele dazu, die imstande ist, es auszufüllen. Zumindest in solch einer weit ausgereiften Form. ........

terrible fear as fuel

Die antike Stoa sah wie die Epikureer Angst als künstliche Emotion an, der mit Gelassenheit (Ataraxie) zu begegnen sei. Die Epikureer strebten einen angstfreien Zustand an, indem sie zu zeigen versuchten, dass der Tod im Grunde den Menschen nichts angehe, weil er kein Ereignis des Lebens sei. 
Flow (engl. fließen, rinnen, strömen) bedeutet das Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit, auf Deutsch in etwa Schaffens- oder Tätigkeitsrausch, Funktionslust: unüberspannt, wenn der Wille zentriert ist - Konzentration, ohne erzwingen zu wollen. Mihaly Csikszentmihalyi hatte die Flow-Theorie im Hinblick auf Risikosportarten entwickelt. Heute wird sie auch für rein geistige Aktivitäten in Anspruch genommen. Flow kann entstehen bei der Steuerung eines komplexen, schnell ablaufenden Geschehens, im Bereich zwischen Überforderung (Angst) und Unterforderung (Langeweile). Der Flow-Zugang und das Flow-Erleben sind individuell. Dennoch gibt es allgemeine Beobachtungen und Prinzipien, die immer gelten.
Flow ist eine Form von Glück, auf die man Einfluss hat. 
Der Zustand, der beim Flow erreicht wird, entspricht der kardialen Kohärenz, einer optimalen Synchronisation von Herzschlag, Atmung und Blutdruck (siehe auch Respiratorische Sinusarrhythmie). In diesem Zustand besteht völlige Harmonie zwischen demlimbischen System, das die Emotionen steuert, und dem kortikalen System/Neocortex, dem der Sitz für Bewusstsein und Verstand zugeordnet wird. Der Flowzustand entspricht einem Zustand optimaler Anpassung/Resonanz der inneren Anteile und der Umwelt und lässt sich quantitativ erfassen und beschreiben über die Messung der Herzratenvariabilität (HRV). Die Messung der HRV bietet eine messbare, biologische Bezugsgröße für Stresstoleranz und Funktionstüchtigkeit.
The ancient Stoics looked like the epicure fear as artificial emotion, which is to meet with equanimity (ataraxia). The Epicureans sought an anxiety-free state on, trying to show that death is basically no concern of the people because he was not an event in life.

Flow (English flow, trickle, to flow) means the feeling of being complete absorbed in an activity referred to in German as creative activity or noise, functional pleasure: unüberspannt, if the will is centered - focusing, without forcing want. Mihaly Csikszentmihalyi had developed the theory of flow in terms of risk sports. Today it is taken to purely intellectual activities to complete. Flow can occur in the management of a complex, fast running events in the area between overtaxing (anxiety) and underload (boredom). The flow connection and the flow experience are individual.Nevertheless, there are general observations and principles that always apply.

Flow is a form of happiness to which it has influence.

The condition, which is reached when flow is equal to the cardiac coherence, an optimal synchronization of heart beat, respiration and blood pressure (see also Respiratory sinus arrhythmia). In this state there is complete harmony between demlimbischen system that controls the emotions, and the cortical system / neocortex, which is mapped to the seat of consciousness and mind. The flow state corresponds to a state of optimal adaptation / response of internal components and the environment and can detect and quantitatively describe the measurement of heart rate variability (HRV). The measurement of HRV provides a measurable, biological reference for stress tolerance and functionality.
Wiki

Oktopus

Begierde bezeichnet den seelischen Antrieb zur Behebung eines Mangelerlebens mit einem damit verbundenen Aneignungswunsch des Gegenstandes oder Zustandes, welcher geeignet erscheint, diesen Mangel zu beheben. Richtungsgebend für den seelischen Antrieb sind beim Begehren mehr die damit verbundenen geistigen Faktoren (Emotionen, Phantasie, Wünsche), bei der Begierde dagegen mehr die körperlichen (Triebe, Schmerz, Hunger, Durst). Das zugehörige Verb ist in beiden Fällen begehren.
 
Desire refers to the psychological drive to remedy a lack of experience with a related appropriation request of the object or condition, which appears likely to correct this deficiency. Richtungsgebend for the psychic drive are the more desire the associated mental factors (emotions, imagination, desires), the desire on the other hand, the more physical (shoots, pain, hunger, thirst). The corresponding verb is desirable in both cases.

Freiheitlicher Kompensationssack

Jürgen O.Olbrich
Rod Summers
Joep Vossebeld
Andreas Niederau-Kaiser

Freiheitlicher Kompensationssack
Über diesen mit etwa zweieinhalb Jahren in einem Wolfsbau entdeckten Jungen hören wir.
Die Diener, die sich um ihn kümmerten, konnten ihm kein einziges Wort entlocken.
Er ist sehr gutartig, außer wenn man ihn ärgert. Er ist dazu übergegangen, alles zu essen, was man ihm hinwirft, aber bevorzugt immer rohes Fleisch, das er aufs gierigste verschlingt. Wenn man ihm einen Krug Buttermilch vorsetzt, trinkt er ihn in einem Zug leer.
Niemals kann er dazu gebracht werden, irgend ein Kleidungsstück anzubehalten, selbst im kältesten Wetter.
Als es in der jetzigen Jahreszeit sehr kalt wurde, gab man ihm eine mit Baumwolle gefüllte Bettdecke, aber er riß sie in Stücke und aß sie mit samt der Baumwolle zusammen mit seinem Brot. Er mag Knochen, besonders ungekocht, , die er mit ebensolcher Leichtigkeit zerkaut wie Fleisch.
Seine Züge sind grob, sein Aussehen ist abstoßend, und in seinen Gewohnheiten ist er schmutzig.
Weiterhin ist er Hunden und Schakalen und anderen vierfüßigen Tieren zugetan, die in seine Nähe kommen; und erlaubt ihnen immer, mit ihm zu fressen, , wenn er selber in dem Moment gerade ißt.

Freiheitlicher Kompensationssack
We hear about this boy discovered with approximately two and a half years in a wolf's den.
The servants who took care of him could not get a single word out of him.
He is very benign, except when he is annoyed. He has come to eat everything that is thrown at him, but always prefers raw meat, which he devours greedily. If you put a jug of buttermilk in front of him, he drinks it empty in one go.
He can never be made to keep any piece of clothing on, even in the coldest weather.
When it became very cold this time of year, they gave him a blanket filled with cotton, but he tore it to pieces and ate it with the cotton together with his bread. He likes bones, especially uncooked, which he chews with the same ease as meat.
His features are coarse, his appearance is repulsive, and in his habits he is dirty.
He is also fond of dogs and jackals and other four-footed animals that come near him, and always allows them to eat with him when he himself is eating at the moment.

Finstere - End of the World
bin ich ohne Schatten
muß ich mich fragen, wo ich bin
Tausende Schritte Schritt um Schritt im Schneckentempo
alles in Dunkelheit
Schatten gegen Schatten.
schwarze Welt
kein Leben möglich.
in meinem Traum
Kein Leben ohne Schatten
Keine Schatten ohne Leben
habe ich einen Schatten?
frage ich mich
Stehe ich vor meinem Kleiderschrank?
Blindenschrift liest Gebrauchsanweisung
öffne ich die Tür.
Totale Dunkelheit wirft Schatten
Vergangenheit zur Zukunft
und Zukunft zu Schatten
Rede ich Schwachsinn?
Dunkelheit und Schatten.
haben kein Bewusstsein
Dunkelheit frißt Schatten.
Wieder eine Behauptung
Schwarze Löcher fressen was?
Schwarze Löcher schwarze Löcher?
Was für eine schwachsinnige Behauptung
brauche ich meine Augen.
brauche ich Augen
Ich sehe nichts.
Steht meine Mutter immer noch vor mir?
Wer tanzt hier mit mir?
Ich mit meinem Schatten.
körperlicher Schatten
Tod gegen Tod
Vergangenheit gegen Vergangenheit
Zukunft gegen Zukunft
Das Licht und ich und der Schatten.
tanzen zu zweit.

black world
no life possible.
in my dream
No life without shadow
No shadows without life
do I have a shadow?
I ask myself
Am I standing in front of my closet?
Braille reads instructions for use
I open the door.
Total darkness casts shadows
Past to future
and future to shadow
Am I talking bullshit?
Darkness and shadows.
have no consciousness
Darkness eats shadows.
Again an assertion
Black holes eat what?
Black holes black holes?
What a ridiculous claim
I need my eyes.
I need eyes
I don't see anything.
Is my mother still standing before me?
Who is dancing with me?
I with my shadow.
physical shadow
Death against death
Past against past
Future against future
The light and me and the shadow.
dancing in pairs.

Ausstellung von Jürgen O.Olbrich in Hagenburg - im Jahr 1994 - in der Anstalt für experimentelle Querverbindungen.

Der Begriff Archetyp oder Archetypus von mittellateinisch archetypus‎, lateinisch archetypum‎ entlehnt, das auf altgriechisch ἀρχήτυπον‎ (archétypon)‎ zurückgeht, das aus ἀρχή‎ (archē)‎ (Beginn, Anfang) und τύπος‎ (typos)‎ (Vorbild, Skizze) zusammengesetzt ist.

The term archetype or archetype is borrowed from Medieval Latin archetypus, Latin archetypum, which goes back to ancient Greek ἀρχήτυπον (archétypon), which is composed of ἀρχή (archē) (beginning, beginning) and τύπος (typos) (model, sketch).

Der Begriff Angst hat sich seit dem 8. Jahrhundert von indogermanisch *anghu „beengend“ über althochdeutsch angust entwickelt. Er ist verwandt mit lateinisch angustus bzw. angustia für „Enge, Beengung, Bedrängnis“ (siehe auch Angina) und angor „Würgen“. Das Wort „Angst“ gibt es als Wortexport auch im Englischen, siehe German Angst. Es bedeutet so viel wie Existenzangst. Man spricht von „angst-ridden“ (von Angst geritten). Vermutlich wurde das Wort 1849 von George Eliot eingeführt.

The term fear has developed since the 8th century from Indo-Germanic *anghu "constricting" to Old High German angust. It is related to the Latin angustus or angustia for "constriction, confinement, distress" (see also angina) and angor "strangling". The word "Angst" is also available as a word export in English, see German Angst. It means as much as existential fear. One speaks of "angst-ridden" (ridden by fear). The word was probably introduced in 1849 by George Eliot.

Kurt Schwitters wurde Ende des 20. Jahrhunderts als „Held“ der Moderne und als Vorbild der Nachkriegsavantgarde bezeichnet. Mehr als 100 Künstler weltweit ließen sich von seiner Kunst und Intention inspirieren. Das Mail Art („Postkunst“) Projekt wurde international ausgeschrieben. Aus den Einsendungen ist das Kurt Schwitters Mail Art Archive von Astrid Jahns entstanden. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das umfangreiche Archiv aus den Jahren 2017 und 2018. Zu sehen und hören sind u. a. Collagen, Fotomontagen, Malereien, Zeichnungen sowie Klangkunst.

Fabrizio Bandini Florenz \ IT
Heike Sackmann Winnenden \ DE
Norbert Koczorski Diepholz f DE
Nicole Clöer Stuhr-Brinkum \ DE
Silvano Pertone Varazze SV\IT
Rémy Pénard Limoges j FR
Piet Franzen / SIDAC Leiden \ NL
Christophe Massé Bordeaux \ FR
Ruth Giles Tunbridge Weils j UK
Walter Brovia Buenos Aires \AR
Ottmar Bergmann Lönsboda j SE
Lars Schumacher Burgdorf \ DE
Marina Salmaso Kopenhagen \ DK
Susanne Schumacher Burgdorf | DE
Lien de Klerk Breda \ NL
Marie-Christine De Grave Beriaar j BE
Antonio Mousinho Póvoa de Santo Adriâo ) PT
Klaus Pinter Wien j AT
Bernhard Zilling Berlin [ DE
Adamandia Kapsalis Chicago IL j US
Virginia Milici Paese TV \ IT
Susanna Lakner Stuttgart {DE
Robin Chuter London \ UK
Willemien Visser Oldenburg \ DE
Barbara Ihme Gengenbach \DE
Jaromir Svozilik Oslo \ NO
Horst Tress Köln j DE
Daniele Virgilio La Spezia ( IT
Andreas Horn Bremen | DE
Lutz Beeke Potsdam} DE
Amadeu Escórcuo Lissabon j PT
Jürgen O. Olbrich Kassel \ DE
Peter Müller Bremen j DE
Thomas Brunnschweiler Rei nach BL
CH John M. Bennett Columbus OH \ U
Susan Gold Windsor Ontario | CA
Raquel Gociol Buenos Aires j AR
Allan Bealy New York ( US
Robert Znajomski Leczna j PL
Guido Caimano Ispicia-Ragusa j IT
Miroslav-Batan Blagojevic Belgrad j RS
Pere Sousa Barcelona j ES
Ruggero Maggi Milano j IT
Michael Ley Berlin | DE
Ute Mescher Kassel j DE
Hakan Demir Adana | TR
Kevin G. Brandtner Wien | AT
Miguel Jimenez Sevilla j ES
Michel Della Vedova Limoges j FR
Jürgen VÖIkert-Marten Gelsenkirchen j DE
Heini Gut Stans j CH
Stefan Heuer Burgdorf j DE
Rejean F Cote Sainte-Fiavie \ CA
Uwe Klein Dittelbrunn j DE
Tamara Jelaca Droitwich Spa j UK
Mauricio Rosa Serra da Mantiqueira j BR
Rosalie Gancie Hyattsville MD [ US
Sabine Remy Düsseldorf\DE
Bruno Cassaglia Quiliano [ IT
Pal Csaba Budapest | HU
Hans Hess Schwarzenberg j DE
Franco Ballabeni Colico ( IT
DADANAUTIK {Walter Bachmann) Bremen ) DE
Valenti Moré Ribera Barcelona j ES
Regine Mönkemeier Lübeck j DE
Sigrid Sack Heilbronn \ DE
Pedro Bericat Zaragoza | ES
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Jacqueline Machado de Souza (BRA), Gerhard Meerwein (D), Ásta Olafsdóttir (ISL), Cheryl Penn (SA), The Rapid Publisher (D), André Robèr (F), Günther Ruch (CH), Matthias Schamp (D), Linda Schwarz (D), Herbert Wimmer (A), Peti Wiskemann (CH)

Co-books & Co
Rod Summers + Jürgen O. Olbrich & Collaborateure
Kunsttempel 24. 5. – 30. 6. 2019
Arbeitssituation Ausstellungseröffnung Öffnungszeiten
Es erscheint eine Dokumentation.
Mo. 20. bis Do. 23. Mai / 11 bis 17 Uhr Do. 23. Mai / 19 Uhr Fr. bis So. / 15 bis 18 Uhr
kunsttempel Friedrich-Ebert-Str. 177 (gegenüber der Stadthalle) / 34119 Kassel / www.kunsttempel.net kontakt: [email protected] / Tel. 0561.312 560
spendenkonto: Kasseler Sparkasse, IBAN: DE05 5205 0353 0001 1108 89, BIC: HELADEF1KAS
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Kassel.

Agenda 2010. Das Reformkonzept wurde von der Bertelsmann Stiftung maßgeblich geprägt. Der „Wirtschaftspolitische Forderungskatalog für die ersten hundert Tage der Regierung“ der Stiftung – unter anderem im Wirtschaftsmagazin Capital publiziert – ist inhaltlich zu weiten Teilen übernommen worden.

The reform concept was significantly shaped by the Bertelsmann Foundation. The foundation's "Catalogue of Economic Policy Demands for the First One Hundred Days of Government" - published in the business magazine Capital, among others - has been adopted in large part.

Ist die Familie der Urgrund allen Übels? Nach dem Motto - Kain und Abel? Andere gesellschaftliche Zusammenschlüsse, die als Alternative angeboten werden? Vatikan und sein Katholizismus? Eine reine Männergesellschaft. Männer, die alle einen Trieb haben. Kinder und Kinder und nochmals Kinder...... Der Adel mit der Magd......... alternativ dazu die Inzucht mit dem blauen Blut. Und dann die Zucht und Folterung und mögliche Tötung - bewusst gezielt - dieser Sippe Mayer Tralala - keinesfalls keine Juden, die sie gnadenlos mißbrauchten.
Is the family the source of all evil? According to the motto - Cain and Abel? Other social associations offered as alternatives? Vatican and its Catholicism? A purely male society. Men who all have a drive. Children and children and again children...... The nobility with the maid......... alternatively the inbreeding with the blue blood. And then the breeding and torture and possible killing - deliberately targeted - of this clan Mayer Tralala - by no means not Jews at all, who mercilessly abused her.

Hausmeisters von was? Von dieser Erde? Von diesem Land? Von dieser Stadt? Von diesem Dorf? Von diesem Haus? Von diesem Block? Von dieser Wohnanlage? Von dieser Hütte? Von diesem Erdloch? Was hat das mit dem Menschen zu tun?
Caretaker of what? Of this earth? Of this land? Of this city? Of this village? Of this house? Of this block? Of this housing estate? Of this shack? Of this hole in the ground? What does that have to do with people?

Das letzte Abendmahl

„Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“
Was ist das für ein Bericht? Ist das purer Kanibalismus? Kann mir jemand diesen Gedankengang, der in diesem Text steckt, genauer erklären? Wer schlägt vor, sich aufessen zu lassen? Wer schlägt vor, das sein Blut getrunken wird? Hat das mit der in der Gegenwart zutage tretenden Pädo-Scheisse etwas zu tun? Der Vatikan ein Ort des Grauens? Hat dort jemand in den unterirdischen Gewölben nach Kinderleichen gesucht?

"The Lord Jesus, on the night He was delivered, took bread, said the prayer of thanksgiving, broke the bread and said, 'This is my body for you. Do this in memory of me! Likewise, after the meal, he took the cup and said, "This cup is the New Covenant in my blood. Do this as often as you drink from it, in memory of me. For whenever you eat of this bread and drink of the cup, you proclaim the death of the Lord until he comes.
What kind of report is this? Is this pure cannibalism? Can someone explain this train of thought that is in this text to me in more detail? Who suggests being eaten? Who is suggesting that his blood be drunk? Does this have anything to do with the paedo shit that is emerging in the present? The Vatican a place of horror? Has anyone there been searching for children's corpses in the underground vaults?

Spiegelei-Baby
Spiegelei-Baby jagt auf dem Weg in den Bauch der Mutter.
Spiegelei-Baby jagt auf dem Weg in den Bauch der Mutter.
ha, ha,
Spiegelei-Baby abgewiesen,
Spiegelei-Baby abgewiesen,
hau a …………..b
hau ab,
hau ab……
ha, ha, ha…………….
immer schneller,
immer schneller,
immer neu
immer neu
immer schneller
immer schneller
immer neu
immer neu
immer, immer, immer, immer, immer, immer,
immer neu
immer neu

viele Löcher
viele Löcher
viele Löcher – Baby
viele Löcher
viele Löcher
viele Löcher – Baby
hilft da Spiegelei
hilft Spiegelei
hilft Spiegelei, Baby
hilft Spiegelei
hilft Spiegelei,
Baby, Baby, Baby

lasset uns beheben
lasset uns beheben
lasset uns beheben
lasset uns beheben.
Amen…
Wo bist du. wo bist du wo bist du.
du, wo bist du, wo bist du du
Du das passende Baby
du das passende
du das passende Baby
Baby – Baby
Wenn dein Durst zur Quelle rennt
Wenn dein Durst zur Quelle rennt
Wenn dein Durst zur Quelle rennt
Mutti, Mutti
In deinem Bauch das Baby pennt.
In deinem Bauch das Baby pennt.
In deinem Bauch das Baby pennt.

Immer schneller, immer schneller
immer neu
immer schneller immer schneller
immer neu
immer schneller, immer neu
immer immer immer neu
immer neu, immer neu, neu
Spiegelei-Baby jagt auf dem Weg in den Bauch der Mutter
Spiegelei-Baby jagt auf dem Weg in den Bauch der Mutter
Spiegelei-Baby jagt auf dem Weg in den Bauch der Mutter, Mutter
Spiegelei-Baby abgewiesen
Spiegelei-Baby abgewiesen
hau ab
hau ab
hau ab.

Eggs baby
The fried egg baby hunts into her mother’s belly on the way.
The fried egg baby hunts into her mother’s belly on the way.
ha, ha, ha,
Egg baby rejected,
Egg baby rejected,
……………….. b
Get out of here,
Get out of here.
ha, ha, ha, ha…………………………………….
faster and faster,
faster and faster,
always new
always new
ever faster
ever faster
always new
always new
always, always, always, always, always, always, always,
always new
always new

many holes
many holes
many holes – Baby
many holes
many holes
many holes – Baby
helps with fried eggs
helps with fried egg
helps with fried egg, baby
helps with fried egg
helps with fried egg,
Baby, baby, baby, baby

let’s fix it
let’s fix it
let’s fix it
let’s fix it.
amen…
Where are you? where are you where are you?
you, where are you, where are you, where are you
You the right baby
you the right one
you the right baby
Baby – Baby
When your thirst runs to the spring
When your thirst runs to the spring
When your thirst runs to the spring
Mummy, Mummy
In your stomach the baby is crashing.
In your stomach the baby is crashing.
In your stomach the baby is crashing.

Faster and faster, faster and faster
always new
ever faster and faster
always new
ever faster, always new
always new
always new, always new, always new
Fried egg baby hunts into mother’s belly on the way
Fried egg baby hunts into mother’s belly on the way
Spiegelei-Baby hunts on the way into the belly of the mother, mother
Egg baby rejected
Egg baby rejected
beat it
beat it
Get out of here.

Two people who meet and father a child. A nobleman mates with his cook. A manager delights his secretary. A cardinal impregnates an infinite number of girls. A billionaire buys himself a fertilisation island. An artificial insemination according to a catalogue. Or should I be happy to have been tortured to death by hubris.

Zwei Menschen, die aufeinandertreffen und ein Kind zeugen. Ein Adeliger begattet seine Köchin. Ein Manager beglückt seine Sekretärin. Ein Kardinal befruchtet unendlich viele Mädchen. Ein Milliardär kauft sich eine Befruchtungsinsel. Eine künstliche Befruchtung nach Katalog. Oder sollte ich froh sein, von der Hybris zu Tode gequält worden zu sein.

shooting stars ist eine bittersüße Mediensatire. Eine Gruppe von Irren entführt die Jury einer Castingshow und quält sie in einem alten Schlachthof bis das Blut spritzt.

shooting star is a bitter-sweet medium satire. A group of erring kidnaps the jury of a Castingshow and torments it in an old slaughterhouse to the blood squirts.

Regie: Christian Blümel

time: 20min

A Trojan horse for what? A chess piece from A to B. A victory of defeat. A limited playing area with the help of an algorithm. Does the computer care whether it wins or loses? Does one and zero care whether it wins or loses? What does hubris tell us about this? The answer: We apply our Stone Age recipe eternally. Counter question: What does this have to do with intelligence, let alone an IQ? Or with a further development of the human being? Is it possible that we are dealing with a NEGATIVE IQ? A self-destructive hubris that is at the end of its Latin?

Ein trojanisches Pferd für was? Eine Schachfigur von A nach B. Ein Sieg der Niederlage. Eine begrenzt bespielte Fläche mit Hilfe eines Algorithmus. Interessiert es den Rechner, ob er gewinnt oder verliert? Interessiert es eins und null, ob es gewinnt? Was sagt uns die Hybris dazu? Die Antwort: Wir wenden ewig fortwährend unser Steinzeitrezept an. Gegenfrage: Was hat das mit Intelligenz, geschweige denn mit einem IQ zu tun? Oder mit einer Fortentwicklung des Menschen? Kann es sein, dass wir es hier mit einem NEGATIV-IQ zu tun haben? Eine sich selbst zerstörende Hybris, die mit ihrem Latein am Ende ist?

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Category Arts & Literature

Wir halten Ausschau nach Menschen, die nach Wahrhaftigkeit suchen. Die im Leben Haltung zeigen. Die danach streben, aus sich heraus Licht ins Dunkel zu bringen. Jeden Tag, jede Stunde. Jede Sekunde.
Denn Dunkelheit ist ein Mangel an Information. Helfen Sie mit. Malen wir uns ein linkes Auge und nennen es Horus.
Sammeln wir Informationen jenseits der Algorithmen. Jenseits von Mama, Mama, ich bin der Beste. Nach dem Motto Kain gegen Abel.
Alles Wissen ist in uns. Unsere Aufgabe ist es, sich an das zu erinnern, was wir schon wissen. Hinaufzusteigen in die Höhen unserer eigenen Bibliothek, um die Verbindungen und den Zweck von allem zu erleben. Um eines Tages das gewaltige Gefühl von eintausend Seiten Komposition, in einem Augenblick zu erfahren.

P.S.: Den dunklen Hemden wünschen wir eine erlösende Heimreise.

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We are on the lookout for people who are looking for truthfulness. Who show attitude in life. Who strive to bring light into darkness out of themselves. Every day, every hour. Every second.
Because darkness is a lack of information. Help us. Let us paint a left eye and call it Horus.
Let’s collect information beyond the algorithms. Beyond mom, mom, I am the best. According to the motto Cain against Abel. All knowledge is within us. Our task is to remember what we already know. Climbing to the heights of our own library to experience the connections and purpose of everything. To experience one day the tremendous feeling of a thousand pages of composition, in one moment.

P.S.: We wish the dark shirts a redeeming journey home.

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