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Trotz starker Bewölkung entschied sich Wolff am 15. September für eine Fronterprobung des neuen Fokker F.I 102/17. Dabei handelte es sich um einen V4-Prototypen des Fokker Dr.I, der zuvor von Manfred von Richthofen geflogen wurde. Begleitet wurde Wolff lediglich von Leutnant Carl von Schoenebeck in seinem Albatros D.V. Da zwei Flugzeuge schwerer auszumachen sind als eine ganze Schwadron, waren derartige Erkundungsflüge nichts Ungewöhnliches. Die beiden gerieten in ein Luftgefecht und Wolff wurde, während er selbst ein feindliches Flugzeug verfolgte, von einer Naval Camel, geflogen von Flight Sub Lieutenaut N. M. McGregor, B3833, getroffen. Um ca. 17:30 Uhr stürzte er nördlich von Wervicq ab. Man nimmt an, dass Wolff von einer Kugel getroffen wurde und der Verletzung sofort erlag, da sein Flugzeug – den Angaben Carl von Schoenebecks zufolge – senkrecht zu Boden stürzte.

https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Greifswald/Ein-Fliegerheld-des-Ersten-Weltkriegs-aus-Greifswald

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Otto Carius schoß insgesamt mehr als 150 gegnerische Panzer bzw. gepanzerte Fahrzeuge ab und wurde fünfmal verwundet. Er war einer der erfolgreichsten Panzerkommandanten im Zweiten Weltkrieg gewesen. Bekannt wurde er darüber hinaus als Autor. Sein 1960 erschienenes Buch "Tiger im Schlamm" schildert seinen Kriegseinsatz von 1940 bis 1945 und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Abschussliste :
1. Kurt Knispel - 162 Abschüsse
2. Otto Carius - 150 Abschüsse
3. Johannes Hans Bolter - 139 Abschüsse
4. Michael Wittman - 138 Abschüsse

Nach einem Vorpraktikum und Vorexamen als Apothekerassistent studierte Oberleutnant der Reserve a. D. Carius von 1948 bis 1951 Pharmazie in Freiburg im Breisgau. Danach arbeitete er von 1952 bis 1956 als Apotheker in Zweibrücken und übernahm 1956 eine Apotheke im westpfälzischen Herschweiler-Pettersheim. 1960 erbaute er dort ein eigenes Wohn- und Geschäftshaus und zog mit seiner nun umbenannten „Tiger-Apotheke“ in das neue Haus. Bis Februar 2011 leitete er die Apotheke in Herschweiler-Pettersheim, verkaufte dann altersbedingt. Noch mit über 90 Jahren war er in Teilzeit als Apotheker beim Nachfolger (Björn Göddel e. K.) tätig.

Zitat von Otto Carius : "Jedes Volk kann sich glücklich preisen, dessen Jugend sich so bereitwillig fürs Vaterland einsetzt und so selbstlos kämpft, wie es die deutsche Jugend in den beiden Weltkriegen getan hat. Werden die Ideale, von denen wir alle erfüllt waren, mißbraucht, so darf niemand der Jugend solche Vorwürfe machen, wie sie sie nach diesem Krieg erleben mußte. Wünschen wir unserer heutigen jungen Generation, daß es ihr erspart bleibt, eine ähnliche Enttäuschung zu erleben,wie sie uns bereitet wurde. Noch schöner wäre es, wenn einmal die Zeit käme, in der kein Volk Soldaten braucht, weil ewiger Friede ausgebrochen ist."

Mit 275 bestätigten Luftsiegen bei 621 Feindflügen ist das Flieger-As nach Erich Hartmann und Gerhard Barkhorn der dritterfolgreichste Jagdflieger in der Geschichte der Militärluftfahrt.

Noch in der Zwischenkriegszeit war Ernst Udet international als einer der erfolgreichsten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges aber auch als waghalsiger Kunstflieger bekannt.

Erst als zum Jahreswechsel 1812/13 Napoleons Nimbus der Unbesiegbarkeit vor den Toren Moskaus zerbrach, das Signal von Tauroggen die Befreiungskriege einleitete und als schließlich die Monarchen nach dem geflügelten Wort "... und als sie alle riefen, da kam der König auch" sich doch noch auf die Seite ihrer Völker schlugen, brach der Sturm der deutschen und europäischen Selbstbefreiung los. Als Napoleon im Juni 1815 gegen die von Wellington und Blücher geführten alliierten Truppen die vernichtende Niederlage von Waterloo erleidet, ist einer seiner größten Widersacher bereits rund 2 Jahre tot: Dennoch hat Gerhard von Scharnhorst ganz entscheidenen Anteil am späten Triumph über den französischen Imperator.

Noch vor dem Ausbruch des Krieges hatte Scharnhorst in einer Denkschrift an den König die Schaffung einer „Nationalmiliz“ sowie einen „Nationalkrieg“ angemahnt. Diese Pläne so weit wie möglich umzusetzen ermöglichte ihm seine Berufung zum Chef der „Militärreorganisationskommission“ und in andere hohe Funktionen, die er zum Teil verdeckt ausfüllte, da er Napoleon verdächtig geworden war. Neben der Schaffung eines Massenheeres sind Neuerungen in der Organisation und der Kampftechnik nur einige von vielen Punkten der Militärreformen gewesen, an denen Scharnhorst an erster Stelle beteiligt war. Als Vorbild diente den Reformern der Kampf der spanischen Freischärler gegen die französischen Besatzer.

Landwehr gegen Napoleon - 1813: Geburt einer Volksarmee
In den Befreiungskriegen ging das preußische Militär einen Schritt, der vorher undenkbar schien: Ganz normale Bürger wurden zur "Landwehr" einberufen, die der regulären Armee zum Sieg verhelfen sollte. Im Februar 1813 wurden freiwillige Jäger-Abteilungen gebildet und die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Am 17. März - einen Tag, nachdem der König Frankreich den Krieg erklärt hatte - erließ er eine Verordnung, mit der in ganz Preußen "eine allgemeine Landwehr aufs Schleunigste errichtet und ein Landsturm eingeleitet" wurde. Alle Männer vom 17. bis zum 40. Lebensjahr, die nicht in anderen Heeresteilen dienten, sollten nun Teil der Landwehr werden. Die Truppen wurden nur kurz ausgebildet, für die Schießübungen waren pro Mann nur 10 bis 20 Patronen vorgesehen. Ihre ersten Einsätze zeigten, dass sie der Kampfsituation nur unzureichend gewachsen waren. Daher wurden im Juli die Landwehrregimenter in das stehende Heer, die Linienarmee, eingegliedert, um durch engeren Anschluss an die kampferprobten Einheiten die Disziplin der neuen Truppen zu stärken. Das Gros der Kommandeure rekrutierte sich aus ehemaligen Armeeoffizieren sowie erfahrenen Angehörigen der Linienarmee. Ohne die Landwehr hätte Preußen wohl nicht über Napoleons Truppen triumphiert. Von den 73.000 Preußen der alliierten Nordarmee gehörten 40.000 der Landwehr an. Am 27. August 1813 waren es vor allem kurmärkische Landwehrregimenter, die zusammen mit russischen Kosaken das französische Korps Girard bei Hagelberg vernichteten. Wenige Tage später rieben die Kavalleristen des 3. Pommerschen Landwehr-Regiments bei Dennewitz Napoleons Bataillone auf. Auch an den Siegen der von Blücher kommandierten Schlesischen Armee an der Katzbach und bei Wartenburg hatten die Landwehrregimenter entscheidenen Anteil. Heldenstadt Leipzig: Mit der Erstürmung des Grimmaischen Tores am 19. Oktober 1913 gelang es dem Königsberger Landwehrbataillion als erstem alliierten Truppenkontigent, in die französisch besetzte Stadt einzudringen.

Scharnhorsts "Bürgersoldaten" haben viel dazu beigetragen, die deutsche Bevölkerung im Laufe des 19. Jahrhunderts in die Landesverteidigung einzubinden. "Alle Bewohner eines Staates sind geborene Verteidiger desselben." - (Scharnhorst in seinem Entwurf für die Verfassung einer Reservearmee, 31. August 1807)

Meist ohne die Unterstützung ihrer Souveräne entwickelte sich der Widerstand Einzelner, die auf eigene Faust zum Kampf gegen Napoleon aufriefen und nicht selten mit dem Tode bezahlten. Hier sei nur an den mutigen Andreas Hofer oder den tapferen Major Ferdinand von Schill erinnert.

Glaubt man dem Buch "Das waren die deutschen Jagdflieger-Asse" von den beiden ehemaligen alliierten Jagdfliegern Toliver und Constable war er wohl einer der ehrenvollsten Jagdflieger der Luftwaffe. Das lässt sich an dem folgenden Beispiel erläutern :
An der Ostfront waren Barkhorn und Hartmann als Angehörige des JG 52 im Einsatz. Eines Tages attackierten sie einen sowjetischen Jäger. Im Zuge des Luftkampfes konnte Barkhorn das sowjetische Jagdflugzeug in Brand schießen. Als er sah, dass das schwer beschädigte sowjetische Jagdflugzeug abstürzen musste, flog Barkhorn neben die Maschine des Piloten, schob sein Kabinendach zurück und gab diesem ein Zeichen sofort mit dem Fallschirm "auszusteigen", was der Pilot auch tat. Am Boden angekommen fragte sein Freund Erich "Bubi" Hartmann, der die Szenerie beobachten konnte, warum Barkhorn die Maschine nicht abgeschossen hatte, auch wenn es den Tod des sowjetischen Piloten bedeutet hätte? "Gerd" Barkhorn antwortete darauf folgendes: "Bubi, du musst daran denken, dass dieser russische Pilot vor einiger Zeit der kleine Sohn einer hübschen russischen Mutter gewesen ist. Er hat sein Recht auf Leben und Liebe genau wie wir ... !" Solch eine Geste beweist, auch in einem schrecklichen und unmenschlichen Krieg gab es Menschlichkeit, leider Gottes viel zu selten. Man sagt: "Gib einem Menschen Macht und er offenbart dir seinen wahren Charakter". Barkhorn hatte in diesem Fall Macht. Er hatte die Macht einen schwer angeschlagenen Gegner ohne Möglichkeit der Gegenwehr mit Leichtigkeit töten zu können. Barkhorn entschied sich dafür ihn leben zu lassen. Meine persönliche Anerkennung für diese Entscheidung hat er sicher. Kritiker werden bemängeln: "Was bedeutet "nur" ein Pilot, wenn er selbst über 300 abgeschossen hat?" Die über 300 Gegner wurden im Luftkampf bezwungen. Einem Luftkampf, wo es grausamer Weise hieß "du oder ich", wo der Gegner bei Gelegenheit sicher keine Sekunde gezögert hätte, Barkhorn selbst abzuschießen. Vielleicht wäre aber auch unter den Alliierten ein Pilot gewesen, der in gleicher Situation wie Barkhorn gehandelt hätte ..
Am 6. Januar 1983 erlitten Barkhorn und seine Frau Christl einen schweren Autounfall. Sie war sofort tot und Gerhard verstarb zwei Tage infolge der schweren Verletzungen.
Generalleutnant Johannes "Macky" Steinhoff sagte über ihn: "Gerhard Barkhorn ist meine Wahl von allen Jagdfliegern des Zweiten Weltkrieg. Er war der Beste oder unter den Besten und er war außergewöhnlich zuverlässig. Wenn er einen Abschuss für sich beanspruchte, dann gab es keinen Zweifel. Ich kann mich an keinen einzigen Anspruch Barkhorns erinnern, der nicht bestätigt wurde."

Mögen "Gerd" und Christl Barkhorn in Frieden ruhen.

Quellenangabe und Literaturverweis
- "Das waren die deutschen Jagdflieger-Asse" von Toliver & Constable
- "Die Jägerasse des Reichsmarschall" von Franz Kurowski
- "Das vergessene As: Der Jagdflieger Gerhard Barkhorn" von Axel Urbanke, Bernd Barbas, Claes Sundin

Mit spektakulären Flügen nach Afrika und Lateinamerika sorgte die deutsche Luftfahrtpionierin Elly Beinhorn in den 1930er Jahren für Schlagzeilen. In einer Zeit, als Frauen keine Passagierflugzeuge steuern durften, stellte diese Dame Langstreckenrekorde auf. Die erste Frau, die um die Welt flog. Elly Beinhorn machte mit 20 Jahren den Pilotenschein, mit 23 startete sie allein zu ihrem ersten Afrikaflug, der mit einer Notlandung und vier Tagen Fußmarsch durch die Sahara endete. 1932 gelang ihr die Weltumrundung im Alleinflug, 1936 überflog sie innerhalb von 24 Stunden drei Kontinente (Afrika, Asien und Europa). Sie war die erste Frau, die über den Atlantik flog.

https://deutscher-buchdienst.com/filme/persoenlichkeiten/elly-beinhorn---eine-deutsche-pionierin.htm

Die hier vorgelegte Arbeit über den erfolgreichsten U-Boot-Kommandanten des Zweiten Weltkrieges, über den anscheinend nur im Ausland hoch angesehenen fairen Seeoffizier und Menschen, ist seit der ersten Untersuchung durch den ehemaligen Royal Navy-Offizier Terence Robertson aus dem Jahre 1955 die erste größere Würdigung in Deutschland.
Deutschlands hervorragendster U-Boot-Kommandant, Fregattenkapitän Otto Kretschmer, wurde in englischen Kreisen "Der Wolf im Atlantik" genannt. Dieser vom Kriegsgegner geschaffene Begriff macht vielleicht die Leistungen Kretschmers als Offizier und Kommandant noch viel deutlicher als alle ihm verliehenden Orden und Ehrenzeic hen. Der Verfasser, Terence Robertson, von Geburt Engländer, hatte teilweise selbst Gelegenheit, die Leistungen Otto Kretschmers auf der Gegenseite mitzuerleben. Als Mensch und Offizier hinterließ Otto Kretschmer sowohl in den Augen des Verfassers wie auch in den Kreisen der englischen Marine einen in jeder Weise so imponierenden Eindruck, daß Roberston dem deutschen U-Boot-Kommandanten mit diesem Buch gewissermaßen ein Denkmal setzen wollte.

Der Wolf im Atlantik - Deutschlands erfolgreichster U-Boot-Kommandant Otto Kretschmer
https://www.amazon.de/Atlantik-Deutschlands-erfolgreichster-U-Boot-Kommandant-Kretschmer/dp/3893506950

Interview mit Otto Kretschmer - Kaptlt U-99
https://www.youtube.com/watch?v=PdZP3x80rOo

German U-Boats - Sharkhunters International - U-Bootwaffe History
https://sharkhuntersintl.com/

http://www.u-995.com/otto_kretschmer.html

U-Boot 995 - Technisches Museum in Laboe bei Kiel (2018)
https://www.youtube.com/watch?v=d8NfWITtcps

Das technische Museum U-995
https://www.laboe.de/u-995.html

Marine-Ehrenmal - Das Wahrzeichen der Kieler Förde
https://www.laboe.de/marine-ehrenmal.html

U 995, Das U-Boot vor dem Marine-Ehrenmal in Laboe
https://www.amazon.de/995-Das-U-Boot-Marine-Ehrenmal-Laboe/dp/3860703943

Menschlichkeit im Seekrieg?
https://www.amazon.de/Menschlichkeit-im-Seekrieg-Helmut-Schmoeckel/dp/3813202259

Dieses Video ist ein Gastbeitrag von einem Zuschauer. Ich bin gefragt worden es auf meinem Kanal zu veröffentlichen. Mit meiner Zustimmung habe ich es hier hochgeladen.

Leider ist nicht bekannt wo sich sein Grab befindet. Die Maschine stürzte zwischen den Fronten ab. In den nächsten Tagen wurde dieses Gebiet von Artillerie umgepflügt. Nach Aussagen von britischen Soldaten wurde sein Leichnam in einem Schützengraben beigesetzt. Die Lage ist leider unbekannt. Um trotzdem Werner Voß zu gedenken, wurde sein Name auf einer großen Grabplatte in Langenmark in Belgien, zusammen mit anderen deutschen Soldaten, verewigt. Werner Voß wurde 20 Jahre alt.

Neben Manfred von Richthofen, Oswald Boelcke, Max Immelmann, Emil Schäfer und Josef Jacobs zählt der Flieger und Fluglehrer Werner Voß zu den bekanntesten deutschen Fliegerassen des Großen Krieges.

"Solange ich lebe, werde ich mit Bewunderung an jenen deutschen Flieger zurückdenken, der zehn Minuten lang als einzelner gegen sieben von uns gekämpft und dabei jeder unserer Maschinen Treffer beigebracht hat", erinnerte sich James McCudden, der die britische Patrouille anführte.

Manfred von Richthofen begann in Köln auf der Fliegerstation Butzweilerhof mit einem einwöchigen Lehrgang vom 30. Mai bis 10. Juni 1915 seine Fliegerkarriere. Der ebenfalls berühmte Werner Voß (Nr. 4 der deutschen Jagdflieger) absolvierte seine Ausbildung zum Piloten bereits im März 1915 auf dem Butzweilerhof. Werner Voß war im Februar 1916 sogar für einen Monat Fluglehrer auf dem Butzweilerhof. Die beiden Jagdflieger schlossen später Freundschaft

Seine Feindfahrten mit der „Atlantis“ sind legendär (die Reise führte einmal rund um die Welt und war der längste ununterbrochene Kriegseinsatz eines deutschen Kriegsschiffs), sein konsequentes Vorgehen gegen Fahnenflüchtige als Kriegsgerichtsherr der Marine ebenfalls. Rogge war ein tadelloser Seeoffizier, der in vier deutschen Marinen gedient und sich in Krieg und Frieden bewährt hat, wie auch Bundespräsident Karl Carstens ihm zu seinem 80. Geburtstag in einer Laudatio bestätigte.

Rogge veröffentlichte 1955 mit Wolfgang Frank als Co-Autor seine Erlebnisse unter dem Titel Schiff 16. Tatsachenbericht. Die Kaperfahrten des schweren Hilfskreuzers Atlantis auf den 7 Weltmeeren. Ab 1957 erschien das Buch auch auf Englisch, und zwar unter den Titeln "Under Ten Flags und The German Raider Atlantis". Das Werk wurde 1960 in Italien von dem Regisseur Duilio Coletti unter dem Titel "Unter zehn Flaggen" (Sotto dieci bandieri) verfilmt, wobei der US-amerikanische Schauspieler Van Heflin die Rolle von Bernhard Rogge spielte.

Lothar von Richthofen war der jüngere Bruder des erfolgreichsten deutschen Jagdfliegers des Ersten Weltkrieges Manfred von Richthofen des „Roten Barons“. Bis Kriegsende wurden ihm 40 Luftsiege zuerkannt. Er verlor nach dem Krieg bei einem Flugzeugabsturz das Leben.

Der rote Kampfflieger - Manfred Freiherr von Richthofen
https://www.youtube.com/watch?v=zS_59LujrFg

Der Rote Baron und seine tollkühnen Männer - Die Geschichte der drei Geschwader Richthofen
https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Karlheinz-Spaethe+Der-Rote-Baron-und-seine-tollk%C3%BChnen-M%C3%A4nner-Die-Geschichte-der-drei-Geschwader/id/A02hh4Nh01ZZv

Die persönlichen Aufzeichnungen des Roten Barons
https://www.amazon.de/rote-Kampfflieger-pers%C3%B6nlichen-Aufzeichnungen-Barons/dp/3924865191

Generalmajor Rüdiger von der Goltz (1865-1946) war in Folge eines finnischen Hilfeersuchens an die deutsche militärische Führung im April 1918 mit der Ostsee-Division in Finnland gelandet. Dort kämpfte er gemeinsam mit den von dem finnischen General Carl Gustav Mannerheim befehligten Truppen erfolgreich gegen die Roten Garden im finnischen Bürgerkrieg. Danach war von der Goltz bis zum Dezember 1918 als „Deutscher General in Finnland“ geblieben und hatte beim Aufbau der finnischen Armee nach deutschem Muster geholfen. Obwohl Rüdiger von der Goltz‘ Einsatz in Finnland nur einen Zeitraum von 10 Monaten umfasste, prägte er dessen militärische Karriere maßgeblich, war er doch verbunden mit militärischem Erfolg, gesellschaftlicher Würdigung und zahlreichen Kontakten zu führenden finnischen Militärs und Politikern, wie zum Beispiel zu Pehr Evind Svinhufvud und Juho Kusti Paasikivi. Von der Goltz‘ 1918 geknüpfte Kontakte und Freundschaften hielten größtenteils über viele Jahre an.

Nach seinem Tode aber wächst der bis dahin schon allgemein verehrte Mann gerade beim einfachen Volk der Wüsten- und Gebirgsländer im Süden Persiens zu einer vom Mythos umwitterten Gestalt empor, zum "großen Alemani", der nach der dortigen Vortstellung nur einer der unzähligen "heldenhaften Alemani" war. Der Schreiber dieser Zeilen hat noch im Herbst 1960 in Schiras erlebt, wie bei der Nennung des Namens Waßmuß die Augen alter Perser begeistert aufleuchteten, die dabei stolz ausriefen: "Ich habe ihn gekannt!"
(Aus Wolfram Mallebreins Bericht über den wagemutigen Konsul Wilhelm Waßmuß, der im Ersten Weltkrieg völlig auf sich allein gestellt die Völkerschaften Südpersiens gegen das britische Empire mobilisiert, für den fairen Feind, der englische General Sykes, den ehrenden Beinamen "der deutsche Lawrence" prägt und dessen eiserne Beharrlichkeit sowie unermüdliche Tatkraft die Menschen des nachmaligen Iran mit Bewunderung erfüllt.)

Der idealistischen, aufrechten Persönlichkeit von Wilhelm Waßmuß und anderen damaligen selbstlosen deutschen Kulturpionieren ist es zuzuschreiben, daß das Wort Deutschland, dessen Klang durch keinerlei koloniale Ambitionen in diesem Raum jemals gestört wurde, noch heute im Iran und überall im Orient in hohem Ansehen steht. Als Bundespräsident Lübke Anfang der 60er Jahre einen Staatsbesuch im Iran durchführte, war er sichtlich beeindruckt, als diese alte Deutschenfreundschaft spontan und herzlich in den Begrüßungsworten des Oberbürgermeisters Natici von Teheran zum Ausdruck kam: "Deutsch sein heißt für uns: Die Ehre des Kaufmanns, die Gewissenhaftigkeit des Werkmeisters, die Tüchtigkeit des Ingenieurs und die Ernsthaftigkeit des Forschers."

Gerhard Fieseler war ein Flugzeugkonstrukteur, der sich im Ersten Weltkrieg als Jagdflieger, später als Kunstflugpilot und Industrieller in der Luftfahrtindustrie (Gerhard-Fieseler-Werke) einen Namen machte. Seine Produkte, der Fieseler 156 „Storch“ und die Flügelbombe Fieseler 103, auch „V1“, sind (welt)bekannt.

Meine Bahn am Himmel. Der Erbauer des Fieseler Storch und der V1 erzählt sein Leben
https://www.amazon.de/Himmel-Erbauer-Fieseler-Storch-erz%C3%A4hlt/dp/3570011925

Weihnachten 1944. Elisabeth Vincken hat sich mit ihrem 12jährigen Sohn Fritz in eine abgelegene Jagdhütte geflüchtet. Plötzlich stehen drei amerikanische Soldaten in der Tür, einer von ihnen ist verwundet. Elisabeth ist bereit, den Verletzten zu versorgen - unter der Bedingung, dass die Männer ihre Waffen ablegen. Kurz darauf tauchen noch mehr Soldaten aus dem Wald auf. Es sind Deutsche. Der resoluten Frau gelingt es, die explosive Situation zu entschärfen und die verfeindeten Männer davon zu überzeugen, dass an Weihnachten die Waffen schweigen sollen. Zögernd beteiligen sich alle an den Vorbereitungen für ein kleines Fest. Es wird ein Heiligabend werden, den keiner jemals vergessen wird.
Dieser Vorfall beruht auf einer wahren Begebenheit und wurde sogar verfilmt.

Am 21.12.2008 in Bayern 2 gesendet als „Zwischenfall im Hürtgenwald“, gefunden im Internet, in Canada wurde sie verfilmt. Der Film „SILENT NIGHT“ gewann vier Gemini Awards, die höchste Filmauszeichnung des Landes. In Deutschland wurde er nie gesendet. Die DVD ist unter dem Titel "Stille Nacht - Das Weihnachtswunder" erhältlich.

Stille Nacht - Das Weihnachtswunder
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Zwischenfall im Hürtgenwald
https://www.herrlichkeit-ossenberg.de/filedb/7_Am_Heiligen_Abend_1944_1355870574.pdf

Menschlchkeit im Krieg
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Quelle: http://www.wahrekirche.de/weihnachten-1944.html

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Am 29. Januar 1814, starb einer der bedeutendsten deutschen Philosophen. Er ist der Verfasser der "Reden an die deutsche Nation". Dabei handelt es sich um eine Reihe an Vorlesungen, die der Philosoph 1807 in Berlin zur Zeit der französischen Besetzung gehalten hat. Zu seinen letzten Vorlesungen im Sommer 1813 erschien er nach Aussagen von Zeitzeugen „bis an die Zähne bewaffnet, zwei Pistolen im breiten Gürtel“. Ende des Jahres 1813 erkrankte zuerst seine Frau, die in den Kriegslazaretten die Verwundeten pflegte, an Typhus, dann er. Johann Gottlieb Fichte erlebte den Sieg über Napoleon nicht mehr.

Reden an die deutsche Nation
https://www.amazon.de/deutsche-Nation-Johann-Gottlieb-Fichte/dp/1484031253

Napoleon hatte es mit einem Gegner im Hinterland zu tun, der schwer zu fassen war - die Lützower Jäger. Das Freiwilligenheer kämpfte in den Befreiungskriegen für ein unabhängiges Deutschland und war in der Bevölkerung sehr beliebt. In seinen Blütezeiten dienten maximal 3.000 Männer unter Major Ludwig Adolf Freiherr von Lützow. Sie erhielten keinen Sold und auch ihre Ausrüstung besorgten sie sich selbst. Ihre Kleidung färbten sie schwarz, was dem berittenen Teil der Lützower den Namen schwarze Jäger einbrachte. Zur Uniform der Lützower gehörten außerdem rote Aufschläge und ein roter Vorstoß, sowie gelbe Knöpfe. Diese Farbkombination war keineswegs ein politisches Bekenntnis, sondern vielmehr "... war diese schmucklose Zusammenstellung ein Kind schwerster Notzeit." Dennoch wurden das Lützower Freikorps und mit ihm seine Farben Schwarz-Rot-Gold zu einem Symbol des Einheitsgedankens, und zum ersten mal kam so etwas wie ein einheitliches Nationalgefühl aller Deutschen auf. Die Uniformfarben des Freikorps wurden legendär. Nach dem Krieg trugen manche seiner überlebenden Mitglieder diese Uniform weiter, als sie ihr Studium an der Universität Jena fortsetzten. Sie gründeten 1815 in dieser Uniform auch die neuartige, weil gesamtdeutsch ausgerichtete Urburschenschaft. So wurden die Farben Schwarz-Rot und dann Schwarz-Rot-Gold ab 1815 die Farben der Burschenschaftsbewegung und verbreiteten sich von Universität zu Universität als Zeichen des Einheits- und Freiheitswunsches. Veteranen des Freikorps nahmen daher 1817 auch am Wartburgfest teil. Das Grab von Adolf von Lützow befindet sich auf dem Berliner Garnisonfriedhof.

Der Oberbefehlshaber der Preußischen Armee war der charismatische Truppenführer auf alliierter Seite in den Befreiungskriegen gegen den Imperator Napoleon. Seine russischen und preußischen Soldaten der Schlesischen Armee nannten ihn wegen seines stürmischen, militärischen Vorgehens "Marschall Vorwärts". 1813 feuerte Feldmarschall Blücher seine Leute vor der Völkerschlacht bei Leipzig an. 1815 besiegte Gebhard Leberecht von Blücher Fürst von Wahlstatt zusammen mit dem Herzog von Wellington Napoleon Bonaparte in der entscheidenden Schlacht bei "Waterloo". Dadurch wurden sie die beiden damals populärsten Kriegshelden der Befreiungskriege in ganz Europa.

Willy Merkl scheiterte 1934 mit seiner Forschungsreise am Nanga Parbat. Insgesamt 31 Menschen ließen an diesem Berg schon ihr Leben. Sein Halbbruder, der Arzt Dr. Karl M. Herligkoffer fühlte sich dazu berufen das Werk Merkls zu vollenden und startet im Sommer 1953 die Deutsch- Österreichische Willy Merkl- Gedächtnisexpedition. Mit von der Partie war auch der Tiroler Hermann Buhl, der, trotzdem er sich nicht an Vorgaben hielt, eigenmächtige Entscheidungen traf und ein umstrittenes Medikament (Pervitin) einnahm um künstliche Sauerstoffzufuhr zu vermeiden, in einem wahnwitzigen Alleingang gelang den Nanga Parbat zu bezwingen. Auch dadurch wurde Buhl zum größten Bergsteiger seiner Generation. Als Schicksalsberg der Deutschen wird der im pakistanischen Kaschmir liegende Achttausender Nanga Parbat bezeichnet. Den Ausdruck erhielt er, da viele deutsche Expeditionen schon zum Nanga Parbat gingen, jedoch nicht alle Teilnehmer wieder heimkehrten.

Nanga Parbat (1953) von Hans Ertl
https://www.youtube.com/watch?v=Xz5kOQWg7Vs

Deutscher Aufklärer
https://www.youtube.com/channel/UCiP4b_W5PLy-BH3FBBdc1Sg

Georg von Frundsberg war ein süddeutscher Soldat und Landsknechtsführer in kaiserlich-habsburgischen Diensten. Er gilt als einer der wichtigsten deutschen Infanterietaktiker und Kriegsunternehmer der Frühen Neuzeit. Sein Name ist eng mit den langwierigen Kämpfen der Habsburger, insbesondere Kaiser Karls V., um die Vorherrschaft in Oberitalien verbunden.
https://de.metapedia.org/wiki/Frundsberg,_Georg_von

Ludwig Schwans selbstloser Einsatz für seine Schützlinge war einzigartig und vorbildlich zugleich. Die überlieferten Zeugnisse zeigen, wie sehr der junge Lehrer an seinen Schülern hing. Er kümmerte sich aufopferungsvoll um sie, machte ihnen Mut, gab ihnen Zuversicht, suchte sie auch unter den widrigsten Umständen zu schützen. Bis zum letzten Atemzug war er um das Wohl der Kinder besorgt. Sein Einsatz ist nicht umsonst gewesen, denn durch seine mutigen Taten wurde die Mehrzahl seiner Schüler gerettet. An diese außergewöhnliche Lehrerpersönlichkeit erinnert nun der Ludwig-Schwan-Platz in Cham.

Bahnhofsvorplatz in Cham nach Ludwig Schwan benannt
https://www.banater-schwaben.org/nachrichten/dokumentation/detail/1154-bahnhofsvorplatz-in-cham-nach-ludwig-schwan-benannt/?cHash=12e00820dd9d8b555812a0dd9afe779b&type=98

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Um der zunehmenden Zensur auf Youtube zu entgehen habe ich mir neben Vimeo auch hier einen Kanal erstellt! Ich betreibe Aufklärung in den bereichen Deutsche Geschichte, Geschichtslügen, 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Deutsche Helden in der Geschichte und alles was damit in Zusammenhang steht.