#wandervogel

Ein Lied aus der bündischen Jugend, Worte und Weise: Hans Baumann (1914-1989).
A song by the federal German youth movement, words and music by Hans Baumann (1914-1989).

Quelle:
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=LAkdhjDLdrM
Kanal: EnkaMexi
https://www.youtube.com/user/EnkaMexi
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Text:
Burgen müssen stehen,
Dass das Recht im Rechte bleibt.
Feuer muß nun gehen,
das die Nacht zum Tage treibt.

Refrain:
Macht euch bereit, voll Gewitter steht die Zeit!

Burgen müssen fallen,
Dass den Wächtern bleibt die Wacht.
Hörner müssen schallen,
dass das Heer nicht schläft zur Schlacht.

Burgen wachsen wieder,
Was besteht, das wächst im Sturm.
Brechen Berge nieder,
Auf den Trümmern bleibt der Turm.

Tretet nun zusammen,
Recht und Freiheit sterben nicht,
Aus des Krieges Flammen,
Tragen wir ein starkes Licht!

Die Feinde brecht!
Und das Leben setzt ins Recht!

English translation:
Castles must stand,
So that right remains right.
Fire must burn now,
So that night becomes day.

Chorus:
Get ready, the time is full of thunderstorms!

Castles must fall
That the guards stay on guard.
Horns must sound
That the army does not sleep in battle.

Castles grow again
What consists grows in a storm.
If mountains break down
The tower remains on top of the rubble.

Now come together
Law and freedom do not die
From the flames of war
We carry a strong light!

Break the enemies!
And put justice in life!

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1 month, 1 week ago

Ein weiteres Morgenlied aus der bündischen Jugendbewegung. Worte und Weise: Hans Baumann.
Another morning song from the German youth movement. Words and music by Hans Baumann.

Text:
Und die Morgenfrühe, das ist unsere Zeit,
wenn die Winde um die Berge singen,
die Sonne macht dann die Täler weit
und das Leben, das Leben,
das wird sie uns bringen.

Alle kleine Sorgen sind nun ausgemacht,
in die Hütten ist der Schein gedrungen.
Nun ist gefallen das Tor der Nacht
vor der Freude, der Freude,
da ist es zersprungen.

In der hellen Morgenfrühe sind wir da,
keiner wird uns hier den Weg vertreten,
die Städte weit und die Felder nah
und die Lerchen, die Lerchen,
die hören wir beten.

Wie ein blanker Acker ist die Erde jetzt
her zu uns, daß wir die Saat beginnen!
Ein Hunger ist in die Augen gesetzt,
neue Lande, neue Lande,
wollen wir uns gewinnen.

English Translation:
The early morning - this is our time
when the winds sing around the mountains
then the sun makes the valleys wide
and the life, the life
it will bring that to us.

All little worries are now taken care of
The sunshine has advanced into the huts.
Now the gate of the night has fallen
because of the joy, the joy,
it has shattered.

We are there, in the bright early morning
no one will represent us on the way
the cities are far away and the fields are close
and the larks, the larks,
we hear them pray.

The earth is now like a bare field
come to us, that we begin the sowing!
A hunger is in the eyes
new landscapes, new landscapes,
we want to discover for us.

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=MMIAhzkWHgA
Kanal:
Sang&KlangDeutschland
https://www.youtube.com/channel/UCzSa3SrlhcVgTA_a_UijpyA
Bilder/pictures: pixabay

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1 month, 1 week ago

Ein altes Fahrtenlied von Kurt Kremers (* Februar 1920 in Rheydt, Niederrhein; † 24. Oktober 1991 in Mönchengladbach) Fahrtenname turi. Er war ein deutscher Komponist (u. a. Fahrtenlieder), Dichter und Schriftsteller. Kurt Kremers war ein Verfolgter des 3. Reiches. Näheres siehe unten.

Text:
Sturm bricht los aus Wolkentürmen,
lass ihn rasen, lass ihn stürmen,
soll das Schwache er verwehen,
lässt er doch das Starke stehen

Wie des Donars Hammer bebt
wie der Blitz im Auge lebt

Über eisig kalte Wogen
kommen Schiffe angeflogen.
Auf den Steven grinsen Fratzen,
ihre Ruder sind wie Tatzen.

Buckelschilde an den Borden
Recken stark aus Nordlands Fjorden

Schrei schwillt auf in den Gewittern,
Könige und Kaiser zittern.
Feiste Mönche beten bange,
Olaf naht auf Ormen-Lange.

Wird euch bald zum Tanze spielen,
wenn aufs Herz die Speere zielen.

Was dem Bauern ihr gestohlen
kommt sich nun der Wiking holen.
Wird die Schlachtaxt schrecklich schwingen,
lässt vom Hals die Köpfe springen.

Boote schwer mit Gold beladen
kehrn zu heimischen Gestaden.
-----------------------------------------------
An old hiking song by Kurt Kremers (born February 1920 in Rheydt, Lower Rhine; † October 24, 1991 in Mönchengladbach) Trip name turi. He was a German composer (hiking songs), Poet and writer. Kurt Kremers was persecuted in the 3rd Reich.

English translation:
Storm breaks out of cloud towers,
let it race, let it storm,
let it blow away the weak,
it will let stand the strong

How Donar's Hammer is shaking
how lightning lives in the eye

Over icy cold waves
ships arrive.
Grinning grimaces at the front of the ship,
their oars are like paws.

Viking shields on board
warriors strong from northern fjords.

Scream swells in the thunderstorms
Kings and emperors tremble
Plumb monks pray anxiously
Olaf approaches from Ormen-Lange

Will play you a dance soon,
when the spears are aimed at the heart.

What you stole from the peasant
now comes the Viking to pick.
Will the battle ax swing terribly,
lets the heads jump from the neck.

Boats heavily loaded with gold
go to home shores.
-------------------------------------------------------
Kurt Kremers kam aus einem streng protestantischen Elternhaus. Beide Elternteile gehörten dem Jugendbund für entschiedenes Christentum an. Nach achtjährigem Schulbesuch machte er eine Ausbildung zum Weber.
Von 1931 bis 1933 war er Mitglied in einem dem Wandervogel ähnlichen Verband namens Schüler, der später
dem Deutschen Jungvolk, dem für 10-14-Jährige zuständigen Teil der Hitler-Jugend eingegliedert wurde. Zur Zeit der
Machtübernahme des Nationalsozialismus trat er jedoch wieder aus. Er knüpfte langjährige Freundschaften zu damals
illegalen Bündischen, überwiegend Nerother Wandervögeln aus dem Orden der Piraten und schloss sich den Kittelbachpiraten
an. Im Alter von fünfzehn Jahren wurde er bei einer Großrazzia durch die Geheime Staatspolizei verhaftet. In dieser Zeit,
in den Jahren 1935 und 1936, engagierte er sich in einer Anlaufstelle für verfolgte Bündische in Anrath bei Krefeld und
half bei ihrer Flucht nach Holland. Mit siebzehn Jahren erfolgten seine zweite Verhaftung und ein
Gestapo-Verhör. Daraufhin tauchte er im Reichsarbeitsdienst unter. Dort war er Mitglied einer geheimen Gruppe ehemaliger
Bündischer, die von einem Führer aus der katholischen Sturmschar geleitet wurde.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Kremers Anfang 1940 als Soldat eingezogen. Er wurde in Bonn, in Thorn, in Polen und in Norwegen
(daher wohl auch seine Vorliebe für skandinavische Kultur) eingesetzt.
Ende 1941 verbrachte er vier Monate in der Festung Ackershus bei Oslo. Anschließend war er in einer Strafkompanie in
Russland, bis er Fahnenflucht beging. Er wurde gefasst und zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt, anzutreten bei Kriegsende.
Zweieinhalb Jahre lang war er Moorsoldat im Lager VII in Esterwegen.
1950 gründete er den ersten Orden der Piraten im Nerother Wandervogel nach dem Kriege. Darin blieb er aktiv bis 1954.
Kremer übersetzte unter anderem skandinavische Volkslieder. Er fühlte sich nicht von der Jugendbewegung geprägt, sondern von seinen
Veranlagungen. Sein Vorbild war der Humanist Ulrich von Hutten.
Sein Grabstein trägt die Inschrift:

TURI
MIT BÜRGERLICHEN NAMEN KURT KREMERS
LEBTE VON 1920 BIS 1991
ER WAR EIN GLADBACHER ORIGINAL
SEINE SCHAFFENSKRAFT UND ANTEILNAHME
GALT DER BÜNDISCHEN BEWEGUNG
SEINE LIEDER UND TEXTE LEBEN WEITER
Nw

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Kremers
https://www.scout-o-wiki.de/index.php/Kurt_Kremers
---------------------------------------------------

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1 month, 1 week ago

Ein weiteres Morgenlied aus der bündischen Jugendbewegung. Worte und Weise: Hans Baumann.
Another morning song from the German youth movement. Words and music by Hans Baumann.

Text:
Und die Morgenfrühe, das ist unsere Zeit,
wenn die Winde um die Berge singen,
die Sonne macht dann die Täler weit
und das Leben, das Leben,
das wird sie uns bringen.

Alle kleine Sorgen sind nun ausgemacht,
in die Hütten ist der Schein gedrungen.
Nun ist gefallen das Tor der Nacht
vor der Freude, der Freude,
da ist es zersprungen.

In der hellen Morgenfrühe sind wir da,
keiner wird uns hier den Weg vertreten,
die Städte weit und die Felder nah
und die Lerchen, die Lerchen,
die hören wir beten.

Wie ein blanker Acker ist die Erde jetzt
her zu uns, daß wir die Saat beginnen!
Ein Hunger ist in die Augen gesetzt,
neue Lande, neue Lande,
wollen wir uns gewinnen.

English Translation:
The early morning - this is our time
when the winds sing around the mountains
then the sun makes the valleys wide
and the life, the life
it will bring that to us.

All little worries are now taken care of
The sunshine has advanced into the huts.
Now the gate of the night has fallen
because of the joy, the joy,
it has shattered.

We are there, in the bright early morning
no one will represent us on the way
the cities are far away and the fields are close
and the larks, the larks,
we hear them pray.

The earth is now like a bare field
come to us, that we begin the sowing!
A hunger is in the eyes
new landscapes, new landscapes,
we want to discover for us.

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=MMIAhzkWHgA
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1 month, 2 weeks ago

Ein Morgenlied aus der bündischen Jugendbewegung. Worte nach einem Gedicht von Joseph von Eichendorff (1788-1857). Die Melodie stammt von Cesar Bresgen.
A morning song from the German youth movement. The Words are based on a poem by Joseph von Eichendorff. The melody was written by Cesar Bresgen.

Quelle/source:
https://www.youtube.com/watch?v=7wBWWZCqmDw&t=38s
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Text:
1. Aus den hellen Birken steigt schon die Sonn entgegen,
|: Ruft die stillen Felder wach und kündet Gottes Segen. :|

2. Droben aus dem Walde tönt schon der Vögel Schalle,
|: Grüßt den Tag vieltausendmal und euch, ihr Menschen, alle. :|

3. Überall im weiten Rund ist ein fröhlich Grüßen,
|: denn die holde Morgenstund' will uns den Tag versüßen. :|

4. Und ich selber, noch allein, will nicht länger schweigen,
|: stimme in den Jubel ein, lass tausend Grüße steigen. :|

English translation:
1. Above the bright birch trees the sun is already rising,
|: Awakens the silent fields and proclaims God's blessings. :|

2. Up there from the forest the birds are singing already,
|: Greets the day and all of you people thousands of times. : |

3. Everywhere in the surroundings is a cheerful greeting
|: because the lovely morning hour wants to sweeten our day. : |

4. And I myself, still alone, no longer want to be silent,
|: joining in the cheers, I let a thousand greetings rise up in the air. : |

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1 month, 3 weeks ago

Ein Lied aus der bündischen Jugendbewegung. Gustav Wilhelm Harmßen schrieb den Text 1917 (von ihm stammt auch das Lied „Die blauen Dragoner“ https://www.youtube.com/watch?v=KtJMOZgZcag&t=34s)34s). Vertont wurde es 1931 von Otto Leis (ottsch).
A song from the German youth movement. Written in 1917, words: Gustav Wilhelm Harmßen (the song „Die blauen Dragoner“ https://www.youtube.com/watch?v=KtJMOZgZcag&t=34s is also from him), music: Otto Leis (ottsch).

Quelle/Source:
https://www.youtube.com/watch?v=W0Ofmv5mnSE
Kanal/Channel: Der Geächtete
https://www.youtube.com/channel/UCGFNcU5p4W5Y7KIOXJFZ-2Q

Text:
Kameraden, die Trompete ruft
heute heißt es wandern.
|: Morgen scheint die Sonne uns
in Rußland oder Flandern. :|

Kameraden, macht das Herze weit
laßt der Trommel rühren
|: Pfeiffen und Trommeln müssen sein
denn es heißt Marschieren :|

Meine Liebste, ja die mag mich nicht
hat mich längst verlassen
|: morgen Kamerad vielleicht
sterb ich auf der Straßen :|

Rote Rosen die pflanzet auf mein Grab
Rosen rot und Grüße
|: wie mein junges Blut so rot
und so heiss wie Liebe :|

Kommen wir dann bei Petrus an
ist das Tor verschlossen
|: klopfen wir dreimal kräftig an
wird auf uns geschossen :|

Kameraden, die Trompete ruft
heute heisst es wandern
|: morgen scheint die Sonne uns
in Russland oder Flandern :|

English Translation:
Comrades, the trumpet is calling
Today it's time for hikeing.
|: Tomorrow the sun will shine for us in Russia or Flanders. :|

Comrades, open your heart
let the drum beat
|: Pipes and drums must be because it's time for marching :|

My dearest, yes she doesn't like me
left me a long time ago
|: tomorrow comrade maybe I will die on the streets :|

Plant red roses on my grave
Roses red and greetings
|: like my young blood as red and as hot as love :|

When we arrive at Saint Peter's then
the gate is closed
|: we knock powerfully three times
then someone will shoot at us : |

Comrade, the trumpet is calling
Today it's time for hikeing.
|: Tomorrow the sun will shine for us in Russia or Flanders. : |

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2 months, 2 weeks ago

Ein Lied aus der bündischen Jugendbewegung. Der Text wurde 1949 geschrieben von Wilhelm Sell, die Melodie komponierte er bereits 1936.
Wilhelm Sell (* 28. Februar 1910; † 5. Januar 1998) gilt als der Wiedergründer des Nerother Wandervogel im Saarland nach dem Zweiten Weltkrieg. 1921 kam Wilhelm Sell zur Wandervogel-Bewegung. In der Nachkriegszeit war Wilhelm Sell Bundesführer des Nerother Wandervogel Saar e.V.; bis 1954 übernahm er auch die Bundesführung des gesamten Nerother Wandervogel, wo er durch Karl Oelbermann an Pfingsten 1954 abgelöst wurde. Neben der Bundesschrift "Herold" gab er zusammen mit Karl Oelbermann 1958 auch das Liederbuch "Horridoh" heraus, in das auch seine eigenen Lieder mit einflossen.
A song from the German youth movement. The words were written by Wilhelm Sell in 1949, and he composed the melody as early as 1936.
Wilhelm Sell (1910-1998) is considered to be the re-founder of the Nerother Wandervogel in Saarland after the Second World War. In 1921 Wilhelm Sell joined the Wandervogel movement. In the post-war period, Wilhelm Sell was the leader of the Nerother Wandervogel Saar. Until 1954 he also took over the federal leadership of the entire Nerother Wandervogel. He was replaced by Karl Oelbermann at Pentecost 1954. In addition to the publication "Herold", he published the songbook "Horridoh" together with Karl Oelbermann in 1958, which also included his own songs.

Text:
In die Sonne, die Ferne hinaus,
laßt die Sorgen, den Alltag zu Haus.
|:Von Bergen über grüne Auen lohnt es sich, zu schauen in die weite Welt.:|

Kommt der Frühling zu uns in das Land,
schnell das Ränzel, die Klampfe zur Hand.
|:Durch fremde Lande wollen fahren junge, frohe Scharen in die weite Welt.:|

Wenn das Feuer die Nacht weit erhellt,
und wir stehen zusammengesellt,
|:dann klingen unsre alten Lieder von den Bergen wider in die weite Welt.:|

Mag einst Tod und Verderben uns drohn,
ja wir hoffen, wir kommen davon,
|:denn wir lieben das Dasein auf der Erde, ewig neues Werden in der weiten Welt.:|

English Translation:
Into the sun, into the distance,
leave the worries, everyday life at home.
|: From mountains to green meadows, it is worth looking out into the big wide world.: |

When spring comes to our country
take the rucksack, the guitar quickly at hand.
|: Young, happy crowds want to travel through foreign lands into the wide world.: |

When the fire brightens the night far
and we stand together
|: then our old songs resound from the mountains out into the wide world.: |

May death and ruin threaten us one day,
yes we hope we get away
|: because we love existence on earth, eternally new becoming in the wide world.: |

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2 months, 3 weeks ago

Ein Lied aus der bündischen Jugend, entstanden 1939. Wort & Weise: Georg Zierenberg (* 1911 - † 1963), Fahrtenname schorse (jim). Er war ein Liedschöpfer der Bündischen Jugend aus dem Nerother Wandervogel.
Ein weiteres bekanntes Lied von ihm ist "Kameraden, wann sehen wir uns wieder? (Kneipe vorm Moor)". Bei der in diesem Lied ebenfalls besungenen "Kneipe" handelt es sich um einen ausgedienten Güterwagen, der nach 1925 von einem Dutzend Studenten und Wandervögeln an einen stillen Heidesee, unweit von Hannover, ins "Hohle Moor" gebracht wurde. Dieser war ein Treffpunkt für Angehörige der bündischen Jugend.
https://www.scout-o-wiki.de/index.php/Georg_Zierenberg
A song from the German youth movement, written in 1939. Words & Music: Georg Zierenberg (* 1911 - † 1963), trip name schorse (jim). He was a songwriter for the youth movement from the Nerother Wandervogel.
Another well-known song by him is "Comrades, when will we see you again? (Pub in the moor)". The "pub", also sung about in this song, is a disused freight wagon that was brought to a quiet heather lake not far from Hanover in the "Hohle Moor" after 1925 by a dozen students and members of the Wandervogel. This was a meeting point for members of the youth movement.

Interpret/Artist: Bündische Sänger, Album: Der Bundschuh - Band 11 - Rastlos am Lagerfeuer
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=2jaQqKhdIu8
Kanal: EnkaMexi
https://www.youtube.com/user/EnkaMexi

Text:
Wo seid ihr Nächte am Feuer,
wo seid ihr Männer vom Moor?
Der Zeiten gedenke ich euer,
hol ich die Gitarre hervor.
Und dann klingen die alten Lieder,
von der Kneipe dort unten am Moor.
Über schwarzen Wäldern steigt wieder,
roter Mond aus den Hügeln empor.

Refrain:
Feiert das Fest, Kameraden,
kurz ist das Leben auf dieser Erde,
feiert das Fest, Kameraden!

Wo seid ihr Nächte geblieben,
die wir durchzecht und durchlacht?
Wir hätten’s so weiter getrieben,
doch der Orlog*, der kam über Nacht.
Und es riefen uns die Kanonen,
und der Himmel stand wieder in Brand,
in Bunkern und Schiffen wir wohnen,
und fern ist das Heimatland.

----
*𝐎𝐫𝐥𝐨𝐠: veraltete Bezeichnung für "Krieg"

English Translation:
Where are you Nights by the Fire,
Where are you men from the moor?
In these times I remember you
when I'll get the Guitar out.
And then the old songs sound
from the Pub down there on the moor.
Over black forests rises again
up from the hills the red moon.

Chorus:
Celebrate the feast, comrades,
short is life on this earth,
celebrate the feast, comrades!

Where did you go, you nights?
we drank and laughed all night
We would have carried on like this
but the orlog* came overnight.
And the cannons called us
and the sky was on fire again
in bunkers and ships we live
and far is the homeland.
---
*𝐎𝐫𝐥𝐨𝐠: an old word for "war"

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3 months ago

A song from the German Wandervogel youth movement, words and music were handed down orally. First published in 1979 in the booklet "Bundle of Notes - Collected Songs of the Bockreiter", which the Nerother Wandervogel Order "Die Bockreiter" self-published.
The blue flower is a central symbol of romance. It stands for longing and love. The blue flower later also became a symbol of longing for the distance and a symbol of wandering. In 1960 Werner Helwig first published his book on the history of the youth movement called “The Blue Flower of the Wandervogel”. Various songs that took up the symbol were created within the romantic Wandervogel youth movement.
Ein Lied aus der Wandervogel-Jugendbewegung, Text und Musik wurden mündlich überliefert. Zuerst veröffentlicht im 1979 erschienenen Büchlein „Notenbündel – Gesammelte Lieder der Bockreiter“, das der Orden der Bockreiter im Nerother Wandervogel im Selbstverlag herausbrachte.
Die Blaue Blume ist ein zentrales Symbol der Romantik. Sie steht für Sehnsucht und Liebe. Die blaue Blume wurde später auch ein Sinnbild der Sehnsucht nach der Ferne und ein Symbol der Wanderschaft. 1960 veröffentlichte Werner Helwig erstmalig sein „Die Blaue Blume des Wandervogels“ benanntes Buch zur Geschichte der Jugendbewegung. Innerhalb des romantischen Wandervogels sind verschiedene Lieder entstanden, die das Symbol aufgegriffen haben.

Quelle/Source:
https://www.youtube.com/watch?v=gpvk6IfhYd0
Kanal/channel:
Sang&KlangDeutschland
https://www.youtube.com/channel/UCzSa3SrlhcVgTA_a_UijpyA/featured

Text:
Wenn hell die goldne Sonne lacht, muß in die Welt ich ziehn,
denn irgendwo muß voller Pracht die blaue Blume blühn.
So wandre ich landauf, landab, such dieses Blümelein,
und erst wenn ich's gefunden hab, stell ich das Wandern ein.

Im Wald die kleinen Vögelein, hab' ich umsonst gefragt:
Wo find ich dieses Blümelein? Man hat mir's nicht gesagt.
Ich such's auf weiter grüner Au und werde nicht mehr froh.
Das einzig schöne Blümlein blau, es blüht doch irgendwo!

Und lacht mir einst das große Glück im Auge einer Maid.
Leb wohl mein Schatz, ich kehr zurück, noch hab ich keine Zeit.
Wenn hell die goldne Sonne lacht, muß in die Welt ich ziehn,
denn irgendwo muß voller Pracht die blaue Blume blühn.

English translation:
When the golden sun shines brightly, I must go into the world,
for somewhere the blue flower must bloom full of splendor.
So I wander up and down the country, looking for this little flower,
and only when I've found it I will stop hiking.

In the forest the little birds, I asked in vain:
Where can I find this little flower? I wasn't told.
I look for it on wide green meadows and don't get happy anymore.
The only beautiful blue flower, it must bloom somewhere!

And if one day I find the great luck in the eyes of a girl.
Farewell my darling, I'll be back, I don't have time yet.
When the golden sun shines brightly, I must go into the world,
for somewhere the blue flower must bloom full of splendor.

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3 months, 2 weeks ago

Based on the melody of a Slovenian folk song. Verses 2 - 4 were written by the Wandervogel movement before World War I (around 1913). The song was widespread in the Austrian army during World War I.
From 1920 onwards it became more widespread in Germany.
Nach der Melodie eines slowenischen Volksliedes. Die Strophen 2 - 4 sind noch vor dem 1. Weltkrieg (ca. 1913) in der Wandervogel-Bewegung entstanden. Das Lied war Im 1. Weltkrieg im österreichischen Heer weit verbreitet.
Ab 1920 fand es auch in Deutschland größere Verbreitung.

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=apAO2fgKLSE
Kanal:
Sang&KlangDeutschland
https://www.youtube.com/channel/UCzSa3SrlhcVgTA_a_UijpyA

Text:
1. Regiment sein Straßen zieht
Auch mein Bursch in Reih' und Glied, juchei!
|: Meinen Burschen, ja, den kenne ich gut,
Trägt ein' grünen Strauß am Hut! :|

2. Und ich reib' die Äuglein wach,
Und ich schau ihm freudig nach, juchhei,
|: Und dann ziehen sie zum Tor hinaus,
Und ich bleib' allein zu Haus! :|

3. Und die Trommel und das Horn
Und der Tambour schreitet vorn, juchhei!
|: Meinen Burschen, ja, den kenne ich heraus,
Trägt am Hute meinen Strauß! :|

4. Regiment nach Hause zieht,
Auch mein Bursch in Reih' und Glied, juchhei!
|: Meinen Burschen, ja den kenne ich gut,
Trägt ein' grünen Strauß am Hut! :|

English Translation:
1. The regiment is moving down the street
Also my boy is lined up in order, juchei!
|: My boy, yes, I know him well,
Wears a green bouquet on his hat! : |

2. And I rub my eyes awake
And I watch after him happily, juchhei,
|: And then they march out of the gate,
And I'll stay at home alone! : |

3. And the drum and the horn
And the drummer steps forward, juchhei,
|: My boy, yes, I know him well,
Wears my bouquet on the hat! : |

4. The regiment moves home,
Also my boy, lined up in order, juchhei!
|: My boy, yes I know him well,
Wears a green bouquet on his hat! : |

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4 months, 1 week ago

A song from the German youth movement in the style of an old Landsknecht song. Written around 1920 by Walter Gättke (1896-1967). First published in: Ten Landsknecht-songs in the style of mercenary songs, 1927. Walter Gättke was a well-known song creator of the youth movement, composer, poet, theater and radio play author. He was born on May 4, 1896 in Hamburg as the son of a civil servant, made an apprenticeship as a merchant, volunteered the war in 1914, wounded twice, and from 1932 freelance writer. He died on January 10, 1967 by suicide.
Ein Lied aus der Jugendbewegung im Stile eines alten Landsknechtliedes. Geschrieben um 1920 von Walter Gättke (1896-1967). Zuerst veröffentlicht in: Zehn Landsknechtweisen im Stile der Söldnerlieder, 1927. Walter Gättke war ein bekannter Liedschöpfer der Jugendbewegung, Komponist, Dichter, Theater- und Hörspielautor. Geboren am 4. Mai 1896 in Hamburg als Sohn eines Beamten, machte eine Kaufmannslehre, 1914 Kriegsfreiwilliger, zweimal verwundet, ab 1932 freier Schriftsteller. Er stirbt am 10 Januar 1967 durch Freitod in der Elbe.

Quelle/source information:
https://www.youtube.com/watch?v=Zjocgi3IIU0
Kanal: EnkaMexi
https://www.youtube.com/channel/UCxmzTNkYHPri6NSh_5chtFg
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Bildmaterial/video footage:
TheNalfein - BOL Landsknecht Hurra! 2012
https://www.youtube.com/watch?v=JxtwvBqc_vo

Text:
Die weiße Lilie im roten Feld,
zieht uns voran, auf der Fahrt durch die Welt.
Die weiße Lilie ist schön und rein,
nur dürfte die Fahne so rot nicht sein.

Refrain:
Und die Trommeln und die schlagen Rum-di-Wumm von fern und nah,
und die Rosse und die jagen und die Schweden die sind da!
Wir haben eine Mär vernommen,
es soll bald anders kommen.

Die weiße Lilie im roten Feld,
die hat uns der Kaiser zum Kampf gesellt.
Die weiße Lilie ist welk und grau,
wir haben kein Haus und auch keine Frau.

Die weiße Lilie im roten Feld,
die ist zerfetzt auf der Fahrt durch die Welt.
Die weiße Lilie bracht manche Not,
der Krieg ist ewig und ewig der Tod.

Wir haben eine Mär vernommen,
wann wird der Friede kommen?

English translation:
The white lily in the red field
drives us forward on the journey through the world.
The white lily is beautiful and pure,
only the flag should not be that red.

Chorus:
And the drums and they beat rum-di-thump from far and near,
and the horses and they chase and the Swedes are there!
We heard a fairy tale
It will be different soon

The white lily in the red field
it was given to us for fight by the emperor.
The white lily is withered and gray,
we have no house and no wife.

The white lily in the red field
it is torn on the journey through the world.
The white lily brought quite a few misery
the war is eternal and eternal is death.

We heard a fairy tale,
when will peace come?

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5 months, 1 week ago

A song from the German federal youth movement. Created after World War I, around 1921. The two authors Robert Götz (music) and Willi Nufer (text) also wrote the famous song "Die Eisenfaust am Lanzenschaft" together.
Robert Götz (1892-1978) was a member of the Wandervogel youth movement, poet and composer of many songs sung in the youth movement. He has set over 500 pieces to music.
Ein Lied aus der bündischen Jugendbewegung. Entstanden nach dem 1. Weltkrieg, um 1921. Die beiden Autoren Robert Götz (Musik) und Willi Nufer (Text) haben zusammen auch das bekannte Lied "Die Eisenfaust am Lanzenschaft" verfasst.
Robert Götz (1892-1978) war Wandervogel, Dichter und Komponist vieler in der Jugendbewegung gesungener Lieder. Er hat über 500 Stücke vertont (z. B.: Aus grauer Städte Mauern, Wildgänse rauschen durch die Nacht, Es klappert der Huf am Stege).

Text:
Nach Ostland geht der Ritt.
Kommt, Brüder, reitet mit.
Lasst ab von den Tänzen,
Lasst ab vom Spiel,
Es harr'n an den Grenzen der Kämpfer viel.
Zu Pferd! Wer reitet mit?
Nach Ostland geht der Ritt.

Nach Ostland geht der Ritt,
Allwo schon mancher stritt;
Auch wir wollen streiten
Für Heimat und Recht,
Die Wege bereiten
Dem künft'gen Geschlecht.
Das Banner ruft: Zieht mit!
Nach Ostland geht der Ritt.

Nach Ostland geht der Ritt,
Zur Saat und einst zum Schnitt.
Ergreifet die Wehre und gürtet das Gewand,
Es wartet das hehre, Grenzdeutsche Land.
Wohlauf, drum reitet mit!
Nach Ostland geht der Ritt.

English translation:
The ride goes to east-land.
Come on, brothers, ride with me.
Stop dancing
Stop playing
There are many fighters waiting at the borders.
On horseback! Who is riding with me?
The ride goes to east-land.

The ride goes to east-land,
Where many have argued;
We too want to fight
For homeland and justice,
Prepare the way
for the future generation.
The banner calls out: Come along!
The ride goes to east-land.

The ride goes to east-land,
For sowing and once for harvest.
Take hold of the weapons and gird your robe,
The noble German border country is waiting.
Come on, so ride with us!
The ride goes to east-land.

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5 months, 2 weeks ago

Also known as "Spring comes to the north", words and music: mayer (Jürgen Sesselmann). The song was composed in 1980 while traveling through the north of Canada (Yukon Territory). The first publication was in the songbook "DER WANDERBURSCHE", the first edition in 1985. The current revised score comes from the songbook "LIEDER von UNTERWEGS", first edition in 2005. Both songbooks were published by the Order of the Bockreiter. Although the two song books were originally intended for internal use, the song is also sung by other orders of the Nerother Wandervogel and other youth groups. The song originally has 4 stanzas. The author added a fifth stanza in 2017.
Auch bekannt als "Frühling dringt in den Norden", Worte und Weise: mayer (Jürgen Sesselmann). Das Lied enstand 1980 während einer Fahrt durch Kanadas Norden (Yukon Territory). Die erste Veröffentlichung erfolgte im Liederbuch "DER WANDERBURSCHE", in erster Auflage 1985. Die aktuelle überarbeitete Partitur stammt aber aus dem Liederbuch "LIEDER von UNTERWEGS", in erster Auflage 2005. Beide Liederbücher wurden herausgegeben vom Orden der Bockreiter. Obwohl die beiden Liederbücher ursprünglich für den internen Gebrauch bestimmt waren, wird das Lied auch von anderen Orden des Nerother Wandervogels und anderen bündischen Gruppen gesungen.
Das Lied hat ursprünglich 4 Strophen. Der Autor hat 2017 noch eine fünfte Strophe hinzugefügt.

Interpret/artist: Orden der Bockreiter, Album: Bockreiter-CD-3: Lieder von Unterwegs/Bockreiter singen mayer 2, 2002; (c) 2009-2020 - Alle Rechte vorbehalten/All rights reserved, Jürgen Sesselmann (mayer)
http://www.mayer-lieder.de/lieder/nordamerika-zyklus/hoch-im-norden.html

Text:
Frühling dringt in den Norden,
Berg und Tal sind ein Blütenmeer geworden.
Letztes Eis treibt auf dem Fluß;
Vogelwerben bietet dar, die Geburt wie jedes Jahr,
Elche steh'n im hellen Grün im Frühling hoch im Norden.

Sommer erfüllt den Norden,
Mücken sind zur Plage nun geworden.
In den Höhen kreist der Greif,
Lachse zieh'n zum Laichen auf bis ans Ziel und sterben drauf.
Lichter Tag nicht enden mag im Sommer hoch im Norden.

Herbstzeit durchjagt den Norden,
erste Nächte sind frostig kalt geworden.
Stürme zerr'n an gelbem Laub,
reife Früchte prahlen bunt. Bären schwelgen sich dran rund,
gegen Süd die Graugans flieht zur Herbstzeit hoch im Norden.

Winter beherrscht den Norden,
alle Wasser sind zu Kristall geworden.
Wölfe heulen fern im Tal.
Lange Zeit Schneekönig Mond über'm Land alleine trohnt
wie ein Spuk der Nordlicht Flug im Winter hoch im Norden

English translation:
Springtime comes to the north
Mountain and valley have become a sea of ​​flowers.
Last ice drifts on the river;
Bird wooing presents the birth, like every year,
Moose stand in the bright green in spring, high up in the north.

Summer fulills the north
Mosquitoes have now become a plague.
The griffin circles in the heights,
Salmon move up to spawn, to their destination and then die
Daylight never ends in summer, high up in the north.

Autumn time chases through the north,
first nights have become frosty cold.
Storms drag at yellow leaves,
ripe fruits brag colorful . Bears revel on it,
towards the south the greylag goose flees in autumn, high up in the north.

Winter rules the north
all waters have become frozen.
Wolves howl far away in the valley.
For a long time, the Snow King Moon will throne alone over the country.
Like a spook, northern lights fly in winter high up in the north.

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8 months, 2 weeks ago

Wild geese rush through the night is a poem by Walter Flex (1887-1917) from his book "The Wanderer Between Two Worlds" (1916). Robert Götz (1892–1978) wrote a popular folksong-like marching melody. The melody was written 1916, but the song did not become popular until the late 1920s. The poem and later the song first spread through the Wandervogel movement and the Bündische Jugend, as they viewed it as a symbol for the "Wandervogel soldier" Ernst Wurche, idealized by Flex, who became an ideal image of the "Feldwandervogel". Soon it was also sung by the Catholic youth (with a small text variant in the 4th stanza) and later in other associations such as the Hitler Youth, the Wehrmacht and the Waffen-SS. The cultural scientist Wolfgang Lindner uses it as an example of how the setting of a text can deviate from the original intention. The marching melody, to which the song owes its popularity, contrasts with the melancholy of the lyricist Walter Flex.
After the Second World War, the song was widely used through school lessons until the 1970s. It belonged to the core of the common songs of the groups and associations shaped by the youth movement. The song belongs also to the repertoire of student associations. It was also recorded by the German singer Heino. It is a popular marching song in the German armed forces and in the Austrian armed forces. In the the French army it exists in several versions under the title Les Oies Sauvages (Eng. The Wild Geese). A version that belongs to the repertoire of the Foreign Legion also contains the first stanza of the German original.

Auch bekannt als „Nachtposten im März“ aus dem Gedichtband: Im Felde zwischen Nacht und Tag), ein Gedicht von Walter Flex (1887-1917) aus dessen Buch "Der Wanderer zwischen beiden Welten" (1916). Eine verbreitete volksliedhafte Marschmelodie dazu schrieb Robert Götz (1892–1978). Die Melodie entstand zwar schon 1916, jedoch wurde das Lied erst Ende der 1920er Jahre populär.
Das Gedicht und später das Lied verbreiteten sich zunächst in der Wandervogelbewegung und der Bündischen Jugend, da es von ihr als Symbol für den von Flex idealisiert dargestellten „Wandervogel-Soldaten“ Ernst Wurche betrachtet wurde, der zu einem Idealbild des „Feldwandervogels“ wurde.
Bald wurde es auch von der katholischen Jugend gesungen (mit kleiner Textvariante in der 4. Strophe) und später in anderen Vereinigungen, wie der Hitlerjugend, der Wehrmacht und der Waffen-SS. Der Kulturwissenschaftler Wolfgang Lindner verwendet es als Beispiel dafür, wie sich die Vertonung eines Textes von der ursprünglichen Intention entfernen kann. Die „zackige“ Marschmelodie, der das Lied seine Beliebtheit verdankt, kontrastiert mit der Melancholie des Textverfassers Walter Flex.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Lied bis in die 1970er Jahre durch den Schulunterricht weit verbreitet. Es gehörte zum Kern des gemeinsamen Liedguts der durch die Jugendbewegung geprägten Gruppen und Verbände. Das Lied gehört u. a. zum Repertoire von Studentenverbindungen. Es fand sich auch auf einem Album des Sängers Heino wieder. In der deutschen Bundeswehr und im österreichischen Bundesheer ist es ein beliebtes Marschlied.
Im Liedgut der französischen Armee existiert es in mehreren Versionen unter dem Titel Les Oies Sauvages (dt. Die Wildgänse). Eine Version, die zum Repertoire der Fremdenlegion gehört, enthält auch die erste Strophe des deutschen Originals.

Interpret/artist: Botho-Lucas-Chor

Wildgänse rauschen durch die Nacht
Mit wildem Schrei nach Norden –
Unstete Fahrt! Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden.

Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
Graureisige Geschwader!
Fahlhelle zuckt, und Schlachtruf gellt,
Weit hallt und wogt der Hader.

Rausch’ zu, fahr’ zu, du graues Heer!
Rauscht zu, fahrt zu nach Norden!
Fahrt ihr nach Süden übers Meer –
Was ist aus uns geworden!

Wir sind wie ihr ein graues Heer
Und fahr’n in Kaisers Namen,
Und fahr’n wir ohne Wiederkehr,
Rauscht uns im Herbst ein Amen!

English translation:
Wild geese whoosh through the night
With a wild cry to the north -
Unsteady journey! Be careful, be careful!
The world is full of murdering.

Journey through the night-weighed world,
Gray-iced squadrons!
Pale light twitches, and the battle cry rings out,
The strife echoes and surges far.

Rush up, drive to, you gray army!
Rush to, drive to the north!
When you drive south across the sea -
What has become of us?

We are a gray army like you
And we drive in the emperor's name
And if we drive without return
Give us an amen in autumn!

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10 months, 1 week ago

Ein Lied aus der bündischen Jugend, entstanden Ende der 1920'iger Jahre, auch bekannt als "Der Tod dröhnt in den kurischen Wäldern". Worte und Weise: schorse (Georg Zierenberg, 1911-1963), ein Liedschöpfer aus dem Nerother Wandervogel. English translation below. Das Lied handelt von der Baltischen Landeswehr, die von 1918 bis 1920 im Lettischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte. A song from the German federal youth movement, created in the late 1920s, also known as "Death roars in the Curonian forests". Words and music: schorse (Georg Zierenberg, 1911-1963), a songwriter from the Nerother Wanderervogel. The song is about the Baltic Army (Landeswehr), which fought in the Latvian War of Independence from 1918 to 1920.
Die Landeswehr bestand zum Großteil aus deutschbaltischen Freiwilligen. Sie wurde vor allem zusammen mit deutschen Freikorpsverbänden gegen Truppen der Bolschewiki und der Rote Armee eingesetzt. Nachdem die 1920 entstandene Republik Lettland einen Friedensvertrag mit Sowjetrussland abgeschlossen hatte, ging die Baltische Landeswehr in den Streitkräften Lettlands auf. In dem Lied wird Bezug genommen auf die Hauptstadt Lettlands, Riga. Diese wurde am 22. Mai 1919 von der Landeswehr zusammen mit deutschen Freikorps-Verbänden erobert. https://de.wikipedia.org/wiki/Baltische_Landeswehr
The Landeswehr consisted largely of German-Baltic volunteers. It was mainly used together with German free corps associations against Bolshevik and Red Army troops. After the Republic of Latvia, which had been established in 1920, signed a peace treaty with Soviet Russia, the Baltic States Army was absorbed into the armed forces of Latvia. The song refers to the capital of Latvia, Riga, which was conquered on May 22, 1919 by the Landeswehr together with German Freikorps associations.

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Text:
Der Tod stöhnt in den kurischen Wäldern
und müde marschiert unsere Kompanie.
Durch Nebel und Regen über die Felder
dröhnt donnernd die Pauke der Artillerie.

Refrain.
In uns ist das Grauen und Lachen verbrannt
in den Feuern von hundert Gefechten.
Wir haben ringsum nur Feinde gekannt,
im Rücken, zur Linken, zur Rechten.

Umsonst alle Gräber da hinten im Osten,
auf endlosen Wegen zieh'n wir zurück.
Wir kämpfen auf verlorenem Posten,
verlassen von Gott und verlassen vom Glück.

Dröhnt Kurlandes Erde von grauen Kolonnen,
Kameraden, dann reitet nach Riga hinein.
Und ist die letzte Schlacht noch gewonnen,
dann werden die Toten doch Sieger sein.

English translation:
Death groans in the Curonian forests
and our regiment marches wearily.
Through fog and rain across the fields
roars thundering the kettle drum of the artillery.

Chorus:
The horror and laughter is burned in us
in the fires of a hundred skirmishes.
We only knew enemies all around
in the back, on the left, on the right.

In vain all the graves back there in the east,
We retreat on endless paths.
We fight on lost posts
abandoned by God and abandoned by luck.

Courland's earth thunders of gray convoys,
Companions, then ride into Riga.
And if the last battle is still won
then the dead will be victorious.

Quelle/source information:
https://www.youtube.com/watch?v=0D9zu2UVB2g

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1 year ago

Ein Fahrtenlied aus dem Brandenburger Wandervogel, entstanden 1921. A hiking song of the Wandervogel youth movement from Brandenburg created in 1921. Text/lyrics: Werner von Babski, Werner Kiebers, Musik/music: Wilhelm Kieling;

Der Wind weht über Felder
und regennass´ Gezelt
Der Kaiser stürmte Geldern,
Die Reiter ziehn ins Feld

Refrain:
Taritara, Taritarei
Wir sind des Kaisers Reiterei.
Taritara, Taritarei
Wir sind des Kaisers Reiterei

Es trabt in langen Reihen
das zweite Regiment
Zu zweien und zu dreien
der Oberst reit am End

Die Fahne weht und schwanket
im feuchten Flandernwind
Doch nie hat sie gewanket
viel Träger blieben sind.

Im fernen Flandernlande
Da mäht der Schnitter Tod
Viel Kreuz am Wegesrande
Erglühn im Abendrot

Drauf schlagen Nachtigallen
Wie Flöten und Schalmei
Gesungen hat vor allem
Des Kaisers Reiterei

(nach der Liedzeile „Der Oberst reit am End“ wurden beim Singen oft die Worte „Der feige Hund“ dazwischengebrüllt)
https://www.volksliederarchiv.de/der-wind-weht-ueber-felder-des-kaisers-reiterei/

English translation:
The wind blows across fields
and rain-soaked tents
The emperor stormed Geldern,
The riders move into the field

Chorus:
Taritara, Taritarei
We are the emperor's cavalry.
Taritara, Taritarei
We are the emperor's cavalry

It trots in long rows
the second regiment
by twos and threes
the colonel rides at the end

The flag flies and sways
in the damp Flanders wind
But it never fell
many carriers remained in the field.

In the distant Flanders
The grim reaper mows
A lot of crosses along the way
Glow at sunset

Nightingales call on it
Like flutes and shawms
Sang above all
the emperor's cavalry

Quelle:
Soldatenlieder aus dem ersten Weltkrieg Teil 2
-Abschied von Deutschland
-Des Kaisers Reiterei
-Wir sind die Füsiliere
https://www.youtube.com/watch?v=OHwVHQJDQao

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1 year, 1 month ago

English translation below. Die genaue Herkunft von Text und Melodie ist nicht bekannt. Es liegt die Vermutung nahe, dass Noten und Text wie andere Lieder der Jugendbewegung, durch unterschiedliche Personen vervollständigt wurden. Die Volkslied-forschung geht davon aus, dass das Lied um 1930 entstanden ist, da der Inhalt auf einen Entstehungszeitraum nach der großen Wandervogelzeit schließen lässt. Auf Fahrten, Gruppentreffen oder am Lagerfeuer erfuhr das Werk seine Verbreitung bis heute. Ausnahme bildet hier die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland, in welcher das Stück gänzlich aus allen Liederbüchern verbannt wurde. Nach Kriegsende gewann es mehr und mehr an Popularität, wurde 1953 in der Mundorgel veröffentlicht und seitdem von einigen bekannten Interpreten wie Heino in die öffentliche Erinnerung zurückgeholt.
https://www.deutschland-lese.de/index.php?article_id=1225

1.
Wir sind durch Deutschland gefahren,
vom Meer bis zum Alpenschnee,
wir haben noch Wind in den Haaren,
den Wind von den Bergen und Seen.

2.
In den Ohren das Brausen der Ströme,
der Wälder raunender Sang,
das Geläut von den Glocken der Dome,
der Felder Lerchengesang.

3.
In den Augen das Leuchten der Sterne,
das Flimmern der Heide Sonnenglut.
Und tief in der Seele das Ferne,
das Sehnen, das nimmermehr ruht.

4.
Und du, Kamerad, mir zur Seite,
so fahren wir durch das Land,
wir fahren die Läng' und die Breite
durch Regen und Sonnenbrand.

5.
Wir sind durch Deutschland gefahren
Vom Meer bis zum Alpenschnee,
Wir werden noch weiter fahren
Um neue Lande zu sehn.

Text und Musik: Verfasser unbekannt, mündlich überliefert – Wandervogel, Bündische Jugend

The exact origin of the text and melody is not known. It is assumed that music and text, like other songs of the youth movement,
were made by different people. Folk song research assumes that the song was created around 1930 because of the content.
Since then the song is still sung on trips, group meetings or around the campfire. The exception to this is the period of National Socialism in Germany, in which the piece was completely banned from all song books. After the end of the war it became more and more popular, it was published in the German song book "Die Mundorgel" in 1953 and since then by some well-known interpreters published such as Heino.

English translation:
1. We drove through Germany
from the sea to alpine snow,
we still have wind in our hair
the wind from the mountains and lakes.

2.The roar of the rivers in the ears,
the murmuring song of the forest
the ringing of the bells of the cathedrals,
the singing of the larks in the fields.

3. In the eyes the glow of the stars
the flickering sun's glow of the heath .
And deep in the soul, in the distance
the longing that never rests.

4. And you, comrade, at my side,
so we drive through the country
we drive the length and the width
through rain and sunburn.

5. We drove through Germany
From the sea to alpine snow,
We'll keep going
To see new countries.
-------------------------------------------------------

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1 year, 3 months ago

Ein bündisches Fahrtenlied nach einem Gedicht von Oskar Wörle, Musik von Willi Jahn, erschienen im dritten Nerother Liederbuch „ Horridoh“ von 1958, Es ist eines der beiden Bundeslieder des Nerother Wandervogels. English translation below.
Text:
Kamerad, nun laß dir sagen
Kamerad, nun sei bereit
Horch, die Trommel hat geschlagen:
Auf zum Streit, sei bereit.
Aus ist der Traum, jetzt heißt´s marschieren,
heißt sein jung frisch Leben zu verlieren.
Rot ist jeder Wolke Saum.

Rot und das soll Tod bedeuten
Kamerad, so denk daran.
Sag es allen jungen Leuten
ob der Bahn, ob der Bahn.
Was meinst du, wen wird es kerben?
Ist ganz gleich; wer da muß sterben,
hat für immer seine Ruh.

Freilich wird ein Mädel weinen
und in tiefer Trauer gehn.
Doch wird bald der andere einen
sie ersehn, sie ersehn.
Burschen gibt´s gar viel für eine.
Kamerad, du weißt ja wie ich´s meine.
Nur wer lebt, gewinnt das Spiel.

Darum laß die Sorgen schwinden
laß die Trauer Trauer sein.
Hört der Wirt das Silber klingen
schenkt er ein, schenkt er ein.
Zecher heraus so lieb ich's eben,
Kamerad, wie schön ist doch das Leben.
Wenn man es noch leben kann.

Text: Oskar Wörle, gegen Ende des 1. Weltkriegs
Musik: Willi Jahn, etwa 1925

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=DV136c213pg

A German hiking song based on a poem by Oskar Wörle, music by Willi Jahn, published in the third Nerother song book "Horridoh" from 1958,
It is one of the two federal songs of the Nerother Wandervogel.

English translation:
Comrade, now let me tell you
Comrade, now be ready
Listen, the drum has beaten:
On to the fight, be ready.
The dream is over, now it's up to marching,
means to lose your young life
every cloud hem is red.

Red and that's supposed to mean death
Comrade, think of that.
Tell all young people
on the path of life, on the path.
Whom do you think it will hit?
It is the same; who has to die
has his rest forever.

Of course a girl will cry
and walk in deep grief.
But soon there will be another one who
is going to choose her, is going to choose her.
There are many guys for one girl.
Comrade, you know what I mean.
Only those who live win the game.

So let the worries go away
let grief be grief.
When the innkeeper hears the sound of silver
he pours in wine, he pours in.
Drinking buddies come on, that's how I love it
Comrade, how beautiful life is
if you can still live it.

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1 year, 3 months ago

Ein bündisches Fahrtenlied, German hiking song, Worte und Weise/words and music: Alo Hamm (Trenk), 1952;

Text/lyrics:
Hej, wie vorn der Fetzen fliegt, wie er sich im Winde wiegt
ohne Rast und ohne Ruh.
So wiegen wir mit freiem Sinn uns über tausend Straßen hin,
ohne Ende, immerzu.

Bündische Vaganten
tippeln in die Welt Hey - tippeln in die Welt.
Bündische Vaganten
tippeln in die Welt - Hey o Ayen!

Folgen wir dem Süden zu, läßt uns der Norden keine Ruh,
überall zu Haus sind wir.
Mal rüber nach Amerika, mal runter bis nach Afrika -
Hoja - hoja - das sind wir.

Bündische Vaganten
tippeln in die Welt Hey - tippeln in die Welt.
Bündische Vaganten
tippeln in die Welt - Hey o Ayen!

Hast du noch ein jung Gesicht, so zage nicht und fackle nicht,
frage niemals nach dem Wie!
Wer nur am Rand der Straße klebt, für seinen dummen Bauch nur lebt
mißt der Ferne Zauber nie!

Bündische Vaganten
tippeln in die Welt Hey - tippeln in die Welt.
Bündische Vaganten
tippeln in die Welt - Hey o Ayen!

Worte und Weise: Alo Hamm, 1952, Der Liederbock

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=eyQRVfnPyGQ

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1 year, 5 months ago

Eines der bekanntesten deutschen Fahrten- und Wanderlieder. Nach der ersten Veröffentlichung 1921 verbreitete es sich schnell in verschiedenen Gruppierungen und Organisationen der Jugendbewegung. In der Zeit des NS-Regimes erschien es auch in Liederbüchern nationalsozialistischer Organisationen. Als Trutzlied, und wohl auch wegen der hoffnungsvollen Zeile „Uns geht die Sonne nicht unter“ wurde es sogar in Konzentrationslagern gesungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Beliebtheit des Liedes ungebrochen, überliefert in Verbänden, die sich an den Traditionen jugendbewegter Gruppen orientierten, auch in konfessionellen, parteinahen und anderen Jugendgruppen, gefördert durch das Liederbuch "Mundorgel". Weitere Popularität erlangte das Lied über Tonträger, Sendungen in Radio und Fernsehen. Bis heute wurde es in zahlreichen Liederbüchern aufgenommen.
Der Text knüpft an die Vagantenlieder des Spätmittelalters an. Die Sänger fühlen sich wie die einstigen Scholaren (fahrende Schüler/Studenten oder gebildete Kleriker ohne Amt und feste Stellung), die unabhängig von jedem Wetter auf Wanderschaft sind und sich trotz ihrer armseligen Kleidung („Lumpen und Loden“) wie die freien und gut betuchten „Fürsten“ fühlen. „Ehrlos bis unter den Boden“ bedeutet „verachtet, verlacht". „Speier und Spötter“ dürfte eine Metapher für Gegner der Jugendbewegung sein. Wie früher den bunt gekleideten Spielleuten, die so manches Mal bespuckt und verachtet wurden, ist es den Sängern gleichgültig, was andere über sie denken. Die Sänger erfahren, dass die Hilfsbereitschaft unterwegs selten ist. Sogar bei der eigenen Familie („der eigene Bruder vergaß“) erhielten sie keine Unterstützung. Aber sie ziehen weiter, sie lassen sich nicht unterkriegen, denn ihnen „geht die Sonne nicht unter“.
In der letzten Strophe denken sie an ihren Tod. Sie haben ihr Leben, mit Höhen und Tiefen gelebt, unbeeindruckt von Anfeindungen aller Art. Und wenn schon nicht Menschen um sie trauern werden, so stellen sie sich vor, wie der Sturmwind leiser weht und die Sonne nicht mehr so hell scheint wie einst, als sie noch unterwegs waren.

https://deutschelieder.wordpress.com/2014/01/27/wilde-gesellen-vom-sturmwind-durchweht/

Wilde Gesellen vom Sturmwind durchweht,
Fürsten in Lumpen und Loden,
ziehn wir dahin bis das Herze uns steht,
ehrlos bis unter den Boden.
Fidel Gewand in farbiger Pracht
trefft keinen Zeisig ihr bunter,
|: ob uns auch Speier und Spötter verlacht,
Uns geht die Sonne nicht unter :|

Ziehn wir dahin durch Braus oder Brand,
klopfen bei Veit oder Velten.
Huldiges Herze und helfende Hand
sind ja so selten, so selten.
Weiter uns wirbelt auf staubiger Straß
immer nur hurtig und munter;
|: Ob uns der eigene Bruder vergaß,
uns geht die Sonne nicht unter :|

Aber da draußen am Wegesrand,
dort bei dem König der Dornen.
Klingen die Fiedeln ins weite Gebreit
klagen dem Herrn unser Carmen.
Und der Gekrönte sendet im Tau
tröstende Tränen herunter.
|: Fort geht die Fahrt durch den wilden Verhau,
Uns geht die Sonne nicht unter :|

Wenn uns einmal das Herze bleibt steh'n,
Niemand wird Tränen uns weinen.
Nur der Wind sein Klagelied wehn,
trüber die Sonne wird scheinen.
Aus ist ein Leben mit farbiger Pracht,
zügellos drüber und drunter.
|: Speier und Spötter, ihr habet uns verlacht,
Uns geht die Sonne nicht unter! :|

Text und Musik: Verfasser unbekannt , aus der Zeit der bündischen Jugend, des Wandervogel, mündlich überliefert, aufgezeichnet von Fritz Sotke – 1921

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=i25-KzDmrx0

Bei Minute 3:37 zu sehen:
Hans Breuer, deutscher Arzt und Volksliedersammler, eine der prägenden Persönlichkeiten der Wandervogelbewegung und Herausgeber des Liederbuchs "Der Zupfgeigenhansl"

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1 year, 7 months ago