Islam und Hunde - Ein Missverständnis !

Shlo[email protected]

First published at 18:00 UTC on February 7th, 2018.
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Der Islam ist eine Religion, in der Hunde traditionell eher schlecht abschneiden, ähnlich wie im Judentum. Sie gelten gemeinhin als unreine Tiere, denen man lieber aus dem Weg geht. In islamischen Ländern haben sie daher auch keine besonders große Tradition als Haustiere. Nach strenger islamischer Auffassung ist das Halten von Hunden als Wach- oder Hütehunde die einzige Ausnahme. Durch ihre Aufgabe erfuhren sie eine bestimmte Form der Anerkennung. Wichtig ist dabei, dass der Hund nicht ins Haus oder in die Wohnung kommt. Im Koran heißt es, dass Engel keine Häuser betreten, in denen sich Hunde aufhalten.

Im Koran selbst ist kaum von Hunden die Reden, häufiger jedoch in den Hadithen, einer Sammlung an Geschichten und Legenden vom Prophet Mohammed. Auch sie gelten als Grundlage religiöser Regeln.

Auf Basis der Heiligen Schriften werden Fatwas, also von muslimischen Autoritäten ausgesprochene Rechtsauskünfte, abgeleitet. Auch für Hunde gibt es hier Regelungen, leider keine besonders gute: Schwarze Hunde, zum Beispiel, dürfen getötet werden, ebenso beißende.

Dahinter steckt nicht nur die Angst vor Hunden als gefährliche Raubtiere. Die Überlieferung besagt, dass der Teufel sich hin und wieder in einen schwarzen Hund verwandelt. Somit ist klar, wo diese Abneigung ihren Ursprung hat.

https://magazin.mydog365.de/wissen/hunde-islam/

https://islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/160-tiere/1893-hunde-halten-und-aufziehen

CategoryPets & Wildlife
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